Details zum Projekt

Bedarf an Erweiterung

Das expandierende Hôpital de la Tour in Meyrin wollte seine Verwaltungsabteilungen sowie Behandlungsräume auslagern, um zusätzliche Flächen im Hauptgebäude zu erhalten.

Situation

Eine Vereinbarung mit dem Eigentümer eines Nachbargrundstücks ermöglichte den gleichzeitigen Bau von zwei getrennten, aber aneinandergrenzenden Gebäuden, die auf einer gemeinsamen Basis errichtet wurden: die vom Krankenhaus gewünschte Erweiterung und ein Gebäude mit sechzehn Eigentumswohnungen.

Programm

Die beiden vierstöckigen Gebäude mit Erdgeschoss und Untergeschoss sind unterschiedlich: Das eine ist ein Wohnhaus, das in das benachbarte Wohngebiet integriert ist, mit schlichten Linien und weiß verputzten Wänden. Das andere, ein zeitgenössisches Bürogebäude, steht mit seinen bläulichen, mit Verbundglas verkleideten Wänden, die bei Dunkelheit schwarz werden, im Kontrast zu seinem Nachbarn. Trotz dieser Gegensätze stehen die beiden Gebäude, die durch einen gemeinsamen Bereich miteinander verbunden sind, auf derselben Grundplatte und einem gemeinsamen Untergeschoss, das unter anderem 49 Parkplätze beherbergt.

Umsetzung

Unterschiede in der Technik. Die Unterschiede zwischen den Gebäuden zeigen sich auch in den Bauverfahren. Während die tragenden Strukturen aus Stahlbeton bestehen, werden im Wohnbau die Wände aus Beton und Gipskartonplatten hergestellt, während im Verwaltungsbau die Etagen keine Wände, sondern tragende Pfosten haben, um die Räume durch Glaswände frei abgrenzen zu können.

 

Die Wohnung verfügt über eine Perimeterdämmung aus Polystyrol, während die Verwaltungsgebäude mit hinterlüfteten Fassaden ausgestattet sind. Beide sind jedoch mit einem begrünten Dach versehen.

Die Herausforderung

Schwierige Verlobung. Die Arbeiten an den beiden Gebäuden sollten gemeinsam vorangetrieben werden. Doch eine Überarbeitung der Inneneinrichtung des Verwaltungsgebäudes führte zu Einschränkungen.

Ursprünglich war vereinbart worden, dass seine Belegung als „open space“ konzipiert werden sollte. Im Laufe der Bauarbeiten entschied man sich für eine unterteilte Einrichtung.

Die Belegungsrate variiert je nach Einrichtung. Daher mussten Heizung, Lüftung und Beleuchtung neu überdacht werden, mit allen Konsequenzen insbesondere, um den ökologischen Fußabdruck auf dem gewünschten Niveau zu halten.

Für alle durch die Nutzungsänderung verursachten Änderungen lieferte das Unternehmen die Räumlichkeiten mit nur einem Monat Abweichung vom ersten Zeitplan. Das Hôpital de la Tour konnte die neuen Räumlichkeiten einen Monat früher beziehen, 30 Tage früher als der ehrgeizige Termin, der bei der Überarbeitung des Projekts ausgehandelt worden war.