Details zum Projekt

Folgen eines günstigen Verlaufs

Das 1988/1989 erbaute „Internationale Zentrum von Glion en Gruyère“.

Lage

Es handelt sich um eine renommierte Hotelfachschule, die Schülerinnen und Schüler aus vielen Ländern aufnimmt, die eine hochkarätige Fachausbildung anstreben. Die Schule befindet sich in unmittelbarer Nähe des Zentrums von Bulle und ist in einem Gebäude untergebracht, das aus drei nebeneinander liegenden Baukörpern besteht, die ebenso viele Rauten bilden. (Siehe „Réalisations Immobilières“ Nr. 226, Januar 1991).

Angesichts des guten Betriebs der Schule, der Marktentwicklung und der bevorstehenden Erlangung des Fachhochschulstatus war eine Vergrößerung der Räumlichkeiten notwendig geworden.

Ziele: Gewährleistung eines besseren Funktionierens der verschiedenen Einheiten und zu diesem Zweck Bereitstellung neuer Arbeitszellen für Lehrer und Schüler. Das Programm sieht auch eine Neudefinition des Verwaltungsbereichs vor, die die Räumlichkeiten der Direktion einschließt.

Programm

Entwicklung in die Höhe. Die Konzeption des Erweiterungsbaus, die auf diesem Programm basiert, ermöglicht es, den Anteil der in der zweiten Phase geschaffenen Volumen eindeutig zu markieren und gleichzeitig eine offensichtliche Kontinuität im Gesamtausdruck zu bestätigen. Auf diese Weise entsteht ein homogenes Ganzes, wobei jedoch jedes Element seinen eigenen Charakter behält.

Die gewählte Lösung besteht darin, die beiden seitlichen Körper des Komplexes zu erhöhen, den zentralen Teil intakt zu lassen und natürlich direkte interne Verbindungen zwischen den verschiedenen Bereichen, den bestehenden und den neu gebauten, vorzusehen.

Die zusätzlichen Räume definieren sich so auf natürliche Weise, spiegeln ihre Funktion wider und zeigen sich besonders durch ihre Transparenz und Helligkeit, während sie gleichzeitig eine strukturierte Krönung des Gebäudes bilden.

Dieser Eingriff erforderte die Verstärkung der bestehenden Strukturen (punktuelle Lastabtragung durch Säulen, die auf einem quadratischen Raster basieren) mit Hilfe von Hebern und Metallschalen, die auf die Säulen aufgesetzt wurden. Die Grundstruktur aus Metallrahmen trägt die großflächig verglasten Vorhangfassaden, die in ihren vollen Teilen mit Sandwichpaneelen mit „Sinus“-Blechverkleidung ausgestattet sind.

Die Gläser sind in Aluminiumrahmen eingebaut, die sich nach oben öffnen lassen, und bieten einen hervorragenden Wärmeschutz und eine hohe Lichtdurchlässigkeit (Silverstar Select 71/40). Das Flachdach besteht aus einem selbsttragenden Blech, auf dem ein herkömmlicher Isolier-/Wasserdichtungskomplex angebracht ist.

Im Verwaltungsbereich wurde ein Luftkühlungssystem installiert und ein Sanitärbereich und ein Büro eingerichtet. Schließlich wurde eine Veranda an das Hauptgebäude gehängt, die die Eingangshalle verlängert, um den Empfangsbereich zu differenzieren, der nach außen hin durch eine neue Terrasse verlängert wird.