Details zum Projekt

Bau eines eigenen Terminals für Privatflüge

Reaktion auf den zunehmend bekräftigten Bedarf zur Bewältigung des Verkehrsaufkommens von Privatpassagieren in Genf.

Lage

Als Prestigemarke zugleich steht das neue Gebäude im westlichen Teil des Flughafensektors von Genf-Cointrin. Dieser unauffällige Bereich wird seit langem für den Freizeitflugverkehr und Privatflüge genutzt.

Sie hatte aus dieser Zweckbestimmung einen einfachen Charakter behalten, bot aber im Laufe der Jahrzehnte einen immer wichtigeren Dienst an und sorgte schließlich für die Abfertigung von fast 30.000 Reisenden pro Jahr.

Da es sich überwiegend um Privatreisende mit gehobenem Anspruch handelt, hat sich die Diskrepanz zwischen den am Flughafen angebotenen Dienstleistungen und dem Umfang und der Art dieser Klientel in den letzten Jahren hartnäckig behauptet.

Die Situation führte zur Entwicklung eines Programms, das den Bedürfnissen von heute und der nahen Zukunft entspricht, für den Bau eines Terminals, das privaten Flügen gewidmet ist. Es bietet eine Bruttogeschossfläche von 4.725 m², die sich auf drei Ebenen verteilt.

Das Erdgeschoss ist zur Hälfte für den Empfang der Passagiere bestimmt und umfasst eine luxuriöse Empfangshalle, einen Abfertigungsbereich, einen Raum unter Zollverschluss und eine VIP-Lounge. Die andere Hälfte dieser Ebene ist als Bürofläche eingerichtet, ebenso wie die beiden Stockwerke, in denen die Fluggesellschaften und die verschiedenen mit den Aktivitäten des Terminals befassten Stellen untergebracht sind.

Projekt

Metall und Glas: dominierende Materialien. Das Gebäude hat eine Grundfläche von etwa 33,00 m x 49,00 m und ist 12,80 m hoch. Die Hauptstruktur des Gebäudes besteht aus einem Gitter aus Stahlbeton-Punktträgern mit einer Maschenweite von 5,40m.

Das Gebäude hat ein diskretes, langgestrecktes Volumen, das durch die sechs feststehenden Sonnenblenden vor jeder der beiden Glasreihen, die die oberen Stockwerke markieren, betont wird. Das gesamte Gebäude spiegelt ein technisches und modernes Image wider, das perfekt auf die Umgebung und die Bedürfnisse des Bauherrn abgestimmt ist.

Die Fassaden des Erdgeschosses sind nach dem „Pfosten-Riegel-Prinzip“ konstruiert und bilden eine völlig transparente Basis, da sie vor der Reihe der umlaufenden Träger angeordnet sind.

Diese Lösung trägt zur Klärung der allgemeinen Linien bei und behauptet sich dank der Ausführung sorgfältiger Details wie Eckverbindungen ohne sichtbare Pfosten.

Die Etagenverglasung aus klassischem Aluminium wird durch die bereits erwähnten Lamellen, deren Schnitt dem eines Flugzeugflügels ähnelt, vor der Sonne geschützt. An den Ecken auf Gehrung zusammengefügt, bestimmen diese Elemente den Charakter des Gebäudes.

Der Haupteingang, der durch ein schlankes Vordach mit diskreten oberen Abspannungen gekennzeichnet ist, und die natürliche Beleuchtung durch die große Halle ergänzen die gesamte Komposition auf ausgewogene Weise.

Technik und Modernität sind auch in den Innenräumen allgegenwärtig, die auf elegante und nüchterne Weise behandelt werden, wobei eine begrenzte Auswahl an Materialien verwendet wird, bei denen Stahl, Edelstahl und Glas besonders hervorstechen.

All diese Maßnahmen ermöglichten die Ausarbeitung eines qualitativ hochwertigen Projekts, das die verschiedenen Grundanforderungen erfüllte, ohne den wirtschaftlichen Aspekt des Vorhabens zu vernachlässigen, das trotz der von den verschiedenen Flughafeninstanzen (Polizei, Zoll und AIG) auferlegten Einschränkungen im ursprünglich vorgesehenen finanziellen Rahmen realisiert werden konnte.