Details zum Projekt

Vollständige Renovierung der Gebäudehülle eines Wohnturms

Das in einem dicht besiedelten Stadtteil gelegene Renovierungsprojekt wurde in nur zehn Monaten durchgeführt.

Lage

Das 1972 erbaute Gebäude im Nordwesten der Stadt Lausanne grenzt an den Flugplatz Blécherette, das Automobilamt und das World Trade Center. Der zwölfstöckige Turm auf Erdgeschoss mit einer Höhe von 42 Metern bis zum Dachgesims war über die Jahre hinweg in die Jahre gekommen und bedurfte einer schweren Renovierung, um dem Gebäude eine Isolierung und Dichtigkeit zu verleihen, die den heutigen Standards entspricht.

Das Ziel wird erreicht durch den Austausch von Fenstern und Fenstertüren mit Isolierglas, das in PVC-Rahmen vom Typ „Renovierung“ eingebaut wird, durch Behandlung der Karbonatisierung und durch eine vollständige Renovierung der Fassaden, die aus Beton- und Faserzement-Fertigteilen bestehen.

Ergänzt werden diese Arbeiten durch die Sanierung der Balkone, den Austausch von Rollos und Zeltbahnen, die Nachrüstung der Aufzüge, die vollständige Erneuerung der Flachdächer des Gebäudes und des Parkhauses sowie die Modernisierung des Spielplatzes.

Es wurden verschiedene Wartungsdienste durchgeführt, wie z. B. das Reinigen von Abwasserrohren und Lüftungsschächten in Küchen und Sanitärräumen.

Außerdem wurde eine komplette Entkernung der Heizungsverteilung sowie der Austausch aller Heizkörperventile gegen Thermostatventile durchgeführt. Auch die Modernisierung des Heizraums wurde in Angriff genommen.

Projekt

Modernes Image und Qualität der Materialien. Über das technische Sanierungsprogramm hinaus verleiht der Einsatz einer Farbgestalterin der Renovierung dieses Gebäudes eine zeitgenössische Note, die das ursprüngliche architektonische Konzept respektiert, das für seine Epoche repräsentativ ist.

Die Farbgestalterin wählte zwei Aspekte des Gebäudes aus: die starke mineralische Präsenz des Ganzen und die Eingangshalle, die durch die rot gestrichenen Aufzüge definiert wird und den roten Faden der vertikalen Bewegung, der Durchgänge und der Begegnungen darstellt.

In den Fassaden heben kalte Farben die betonierte architektonische Identität hervor, die in ihrer Horizontalität von Pastellblau rhythmisiert wird.

Dieser Farbton findet sich auf dem Boden und an der Decke der Eingangshalle wieder. Er bringt Offenheit, Licht und Leichtigkeit und antwortet mit einem Warm-Kalt-Kontrast auf das Rubinrot der Metallteile der Halle.

Bemerkenswert ist die schnelle Ausführung der Arbeiten, die in 10 Monaten abgeschlossen wurden, wobei der Komfort und die Sicherheit der Mieter, die während aller Arbeiten in den Wohnungen aufrechterhalten wurden, gewährleistet wurden.