Details zum Projekt

Ein Gebiet in der Entwicklung

Die kleine Gemeinde Bardonnex mit etwas mehr als eintausendsiebenhundert Einwohnern wollte schon lange den Bau einer Handwerkerhalle für die Handwerker und Kleinunternehmen der Region entwickeln.

Lage

Das Projekt wurde 2016 konkretisiert und findet gegenüber dem Zoll von Bardonnex, unterhalb der Tuilerie, auf einem Grundstück statt, das die Gemeinde nach Verhandlungen mit den Eigentümern der Tuilerie erworben hat. Dieses sich entwickelnde Gewerbegebiet befindet sich in einem landwirtschaftlich geprägten und ruhigen Viertel. Der Blick geht auf das Juramassiv und das Salève-Massiv. Das Gebäude ist zudem günstig gelegen, da es von allen Personen, die den Zoll mit einem Fahrzeug passieren, gesehen werden kann.

Programm

Einfachheit für eine optimale Sichtbarkeit. Das Programm des Gebäudes ist einfach, effizient und funktional. Es verfügt über zwei Hauptebenen mit Zufahrtswegen für Fahrzeuge und ist ebenerdig. Zwischengeschosse wurden im Laufe der Bauarbeiten nach den Wünschen der Mieter aus Beton gefertigt. Das Gebäude umfasst siebzehn vermietete Flächen mit einer Gesamtmietfläche von viertausendzweihundert Quadratmetern. Alle Flächen wurden im Rohzustand übergeben, um den Mietern die Möglichkeit zu geben, sie nach ihren Bedürfnissen und Wünschen einzurichten. Eine ideale Methode, um die Sichtbarkeit jedes einzelnen Mieters zu gewährleisten.

Umsetzung

Ein prestigeträchtiges Gebäude für die Gemeinde. Dieses Gebäude fügt sich perfekt in seine direkte Umgebung ein, da es die Codes der nahe gelegenen Ziegelei aufgreift. Mit seiner Fassade aus geklebten, rot geflammten Terrakotta-Ziegeln ist es eine schöne Anspielung auf die Ziegelei und die gegenwärtige industrielle Vergangenheit der Gemeinde Bardonnex.

Der zentrale Schacht, zu dem sich hohe Sektionaltore öffnen, um einen angemessenen Zugang zu den Partien zu ermöglichen, ist mit einer zentralen Metalltreppe in RAL 7016 Anthrazitgrau mit rechteckigen Gitterroststufen ausgestattet, die durch ein Streckmetallgeländer erhöht wird.

Öffnungen im Dach sorgen für Lichtschächte und optimale Lichtverhältnisse im zentralen Schacht, in dem sich der Lastenaufzug befindet, der die verschiedenen Partien des Gebäudes bedient. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Gemeinschaftsräumen gewidmet.

Die Hauptstruktur dieses Industrie- und Handwerkszentrums besteht aus Beton mit tragenden Wänden und Bodenplatten.

 

Zwei asphaltierte Zufahrtsrampen bedienen die zwei an die Rückseite des Gebäudes angeschlossenen Parkdecks, wodurch sich eine Gesamtfläche von eintausendvierhundert Quadratmetern ergibt. Die Verglasung besteht aus PVC/Alu und die Perimeterdämmung aus geklebten Ziegeln. Auf dem Flachdach mit Wasserrückhaltung befinden sich einhundertelf Photovoltaikpaneele auf einer Fläche von einhundertachtzig Quadratmetern. Weitere umweltfreundliche Maßnahmen wurden in dem Zentrum umgesetzt, wie z. B. die Energierückgewinnung aus der Lüftung der Sanitäranlagen über Wärmepumpen.

Eine der Herausforderungen beim Bau dieses Gebäudes war die Entwässerung des Wassers, das von der großen Böschung im hinteren Teil des Projekts zugeführt wurde. Eine Drainagebuhne mit einer Kiesschicht wurde unter der Bodenplatte installiert, um das Wasser optimal aufzufangen. Das Auffangbecken ist vom Typ Watersys.

Abgesehen von der utilitaristischen und effizienten Seite des Gebäudes, das über eine große Lager- und Lieferplattform an seiner Vorderseite verfügt, fällt das Bauwerk durch das Prestige seiner Fassade aus dem Rahmen, die gekonnt das Rot der geflammten Ziegel mit dem Anthrazit der Metalloberflächen verbindet. Eine wunderbare Visitenkarte für die Gemeinde, die von allen Personen gesehen werden kann, die den Zoll von Bardonnex durchqueren.