Details zum Projekt

Eine totale urbane Neuordnung

Die Hallen für Mechanik wurden 1977 auf dem Campus der EPFL in Ecublens in Betrieb genommen. Sie sind ein Ort der Lehre und Forschung und werden vom Institut für Mechanik genutzt.

Lage

Heute heißen diese alten, vollständig renovierten Hallen ME-Gebäude. Gegenüber dem unumgänglichen Rolex Learning Center ist das ME-Gebäude nun Teil des „städtebaulichen Plans“, den der französische Architekt Dominique Perrault für den Campus der EPFL entworfen hat.

Neben dem Umbau der ehemaligen Mechanikhallen umfasst dieser auch die Renovierung des BI, des originellen und farbenfrohen Gebäudes, in dem die zentralen Dienste der Schule untergebracht sind und das den Eingang zum Gelände markiert.

Programm

Ein verglastes Atrium, um das Gebäude mit Licht zu fluten. Das neue Gebäude ist auf vier Stockwerke verteilt. Im Erdgeschoss befinden sich die Forschungseinheiten für Maschinenbau und ein Hörsaal. Die Studierenden können auf dieser Etage auch die Cafeteria nutzen. Im ersten Stock sind die Lehrstühle für Mechanik und Robotik sowie eine Montagewerkstatt und Open-Space-Studienräume untergebracht.

Für praktische Arbeiten in Elektronik oder Mechanik müssen Sie sich in den zweiten Stock begeben. Auf demselben Treppenabsatz befinden sich aktive Gruppen für mechanische Simulation und Materialsimulation. Das oberste Stockwerk, das auch das hellste ist, ist der Biotechnik und den praktischen Übungen in Materialwissenschaft gewidmet.

Beachten Sie, dass während der Bauphase wichtige Programmänderungen beschlossen wurden.

Änderungen in letzter Minute, die von den Beteiligten eine große Anpassungsfähigkeit erforderten. Die Besonderheit des Gebäudes und zweifellos sein Highlight ist das 700 m2 große und 17 m hohe verglaste Atrium, das das Gebäude in der Mitte durchbricht und alle Stockwerke mit natürlichem Licht durchflutet. Es ist ein Ort der Begegnung und Zusammenarbeit und gleichzeitig das Herzstück des ME.

Die zahlreichen und unterschiedlich großen Fußgängerbrücken sind wie Adern, die die Stockwerke miteinander verbinden und es ermöglichen, das Gebäude zum Leben zu erwecken. Die Stahlkonstruktion der Treppen sorgt dafür, dass das Licht in diesem riesigen Raum noch weiter gestreut wird.

Projekt

Ein Gebäude in ein riesiges Labor verwandeln. Das offene Atrium eignet sich besonders gut, um dem neuen Bauwerk einen zusätzlichen Wert zu verleihen: den eines riesigen Labors. So können Studenten und Forscher hier verschiedene Experimente durchführen.

Es ist insbesondere vorgesehen, das Gebäude, das im Übrigen den Minergie®-Standards entspricht, als experimentelles „Smart Building“ zu nutzen, das seinen Stromverbrauch je nach Zustand des Stromnetzes ändern kann.

Dazu können die Forscher Sensoren für Helligkeit, Luftfeuchtigkeit und Temperatur verwenden.

 

Auf der Seite der Ausführung wurde nach der Analyse der verschiedenen Lösungen für die Sanierung des Gebäudes dessen Rückbau gewählt. Bis auf die Umfassungsmauern des Untergeschosses wurde alles abgerissen.

Um den Belastungen durch das neue Gebäude gerecht zu werden, wurden neue Tiefgründungen vorgenommen, indem Pfähle zwischen die bereits vorhandenen gesetzt wurden.

Bei den Tragstrukturen entschieden sich die Planer für ein System aus Stahlbetonplatten, die mit vorgespannten Unterzügen verstärkt wurden. Mit diesem System ist es möglich, die Höhe der Decken zu begrenzen und eine Stockwerkshöhe zu erreichen, die für den Einbau der technischen HLK-Elemente unter der Decke ausreicht. Das Dach des Gebäudes besteht aus einer Stahlkonstruktion.