Details zum Projekt

Ansiedlung

Der am westlichen Rand des Dorfes Farvagny angesiedelte Schulkomplex fügt sich in ein heterogenes Gefüge ein.

Lage

Das Gebiet besteht aus Einfamilienhäusern, Mietshäusern und anderen Gebäuden. Aufgrund dieser Umstände dienen die drei neu errichteten Gebäude als strukturierende Elemente des Geländes, das aus zwei verschiedenen Parzellen besteht, die durch den Mühlbach getrennt sind.

Mit 10 „000 bzw. 15“ 000 m2 weisen diese beiden Parzellen eine Geometrie und bebaute Grenzen (insbesondere die Route de Grenilles im Süden, die Peripherie des Dorfes im Osten und Westen) sowie eine Topographie auf, die einen erheblichen Einfluss auf die bebaute Form und die architektonische Gestaltung haben.

Die Ausrichtung der Räume ist ein gutes Beispiel für diesen Aspekt, da sie zu einer Verteilung der Baukörper beiträgt, die die von der umgebenden Landschaft gebotenen Freiräume nutzen kann.

Programm

Drei verschiedene Gebäude für sechs klar voneinander getrennte Funktionen. Sechs Funktionsgruppen charakterisieren das Raumprogramm: Primarschule und Kindergarten Vereinsräume Gemeindeverwaltung Sporthalle Verwaltung, Feuerwehr Aussenanlagen und neuer Fussballplatz Das Schul- und Verwaltungsgebäude mit einem SIA-Volumen von 17’115 m3 umfasst elf Klassenzimmer für Kindergarten und Primarschule, ein ACT-Zimmer, ein ACM-Zimmer und eine Schulbibliothek.

Zu den speziell für die Gemeindeverwaltung bestimmten Räumlichkeiten kommt ein modulierbarer Gesellschaftssaal mit 400 Plätzen und einer Bühne hinzu.

Die Sporthalle stellt das zweitgrößte Volumen des Komplexes dar und beinhaltet in ihrem Gesamtvolumen von 13’484 SIA m3 eine Doppelturnhalle mit Tribünen und vier Gruppen von Umkleidekabinen.

Das dritte Gebäude schließlich, das der Stadtverwaltung und der Feuerwehr gewidmet ist, zeichnet sich durch ein bescheideneres Volumen von 1.486 m3 und eine zurückversetzte Lage am Ende des Sportplatzes aus. Es besteht aus zwei Fahrzeuggaragen und einem Büro sowie sanitären Anlagen.

Projekt

Natürliche Materialien und Hervorhebung der Strukturen, die jedem Element eigen sind. Das Projekt ist das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen von drei Architekturbüros, die sich auf Wunsch des Bauherrn zusammengeschlossen haben. 1997 wurde es als Generalunternehmer qualifiziert.

Das Unternehmen, das schließlich ausgewählt wurde, sollte Verpflichtungen, Auflagen und Verantwortlichkeiten übernehmen, die sich auf die ordnungsgemäße Rechnungsstellung, die Einhaltung von Qualität und Terminen sowie auf ein transparentes Kostenmanagement in Zusammenarbeit mit der Gemeinde beziehen.

Der zweite Pol ist die Sporthalle, die in der Nähe des Fußballplatzes errichtet wurde und dem Ort eine starke sportliche Ausrichtung verleiht.

Die sechs vom Programm definierten Funktionsgruppen sind zwar in drei verschiedenen, autonomen Gebäuden untergebracht, werden aber durch einen architektonischen Weg verbunden, der ein echtes Bindeglied zwischen den Elementen des Projekts darstellt.

 

Die Einheit des Ganzen wird durch die beabsichtigte Übereinstimmung des architektonischen Ausdrucks bei den beiden Hauptgebäuden noch verstärkt.

Die Wahl von nüchternen, unbehandelten Materialien ermöglicht die Hervorhebung ihrer jeweiligen Texturen und natürlichen Farbtöne.

Die Gebäudestruktur besteht aus Stahlbeton-Trägerelementen, die auf einem allgemeinen Fundament ruhen, und ist mit tragenden Fassaden aus Mauerwerk und Stahlbeton verkleidet.

Ein Holzrahmen, der mit profiliertem Stahlblech bedeckt ist, und Verglasungen aus Holz-Metall vervollständigen die Gebäudehülle.

Im Bereich der Gebäudetechnik wurde eine Heizungsanlage gewählt, die von einem zentralen, holzbefeuerten Kessel gespeist wird. Das Projekt ist homogen und kohärent und erfüllt nicht nur die folgenden Anforderungen