Lage
„Les Hameaux de la Praz“ sind Teil eines 1993 rechtskräftig gewordenen Bebauungsplans und befinden sich in der Zentrumszone. Diese Definition beinhaltet insbesondere die Verpflichtung, dort Wohngebäude zu errichten, sowie sehr genaue Zugangsbedingungen für Fahrzeuge und Fußgänger, die von Wegen durch gemischte Fußgängerzonen profitieren, die die horizontale Kontinuität zwischen den Wohnbereichen im Sinne einer Dorfstraße gewährleisten.
Das Programm sieht eine Entwicklung in drei Phasen vor. Die erste, hier vorgestellte Phase umfasst 21 Wohnungen, die zweite und dritte Phase bestehen aus 18 bzw. 10 Wohnungen und ca. 400 m² Gewerbefläche.
Mit einer Wohnfläche zwischen 90 und 140 m² sind die Wohnungen überwiegend Durchgangswohnungen und bieten 3,5 bis 5,5 Zimmer im Maisonette-Stil. Das Gesamtprogramm sieht die Möglichkeit vor, 114 Autos zu parken, davon 80 in einer halbunterirdischen Garage.
Projekt
Ebener Zugang von allen Seiten. Die Gebäude sind traditionell, einfach, aber sorgfältig konzipiert und weisen eine klassische Silhouette auf, deren Umrisse sowohl bei den Fassaden als auch bei den Dächern durch Absätze gekennzeichnet sind.
Dies führt zu einer willkommenen Belebung der Baukörper und durchbricht den relativen Masseneffekt, den solche Gebäude mit einem Erdgeschoss und zwei Obergeschossen plus Dachgeschoss erzeugen können.
Im unteren Bereich des Baugrundstücks gelangt man fast ebenerdig zur Tiefgarage, deren Entstehung auf dieser Seite der Gebäude es ermöglicht, einen ebenerdigen Sockel mit dem Erdgeschoss zu bestimmen. Das Dach dieser Garage ist vollständig begrünt und beherbergt die Gärten, die die Wohnungen auf dieser Ebene haben.
Außerdem beleben fünf unterschiedlich gestaltete Spielplätze die großzügigen Grünflächen, die die Gebäudegruppen voneinander trennen. Die südliche Grenze des Viertels wird durch einen alleeartigen Baumbestand hervorgehoben.
Das Gebäude entspricht klassischen Standards und besteht aus einer Beton- und Mauerwerksstruktur, die einen isolierten und getäfelten Holzrahmen trägt.
Diese bestimmt große Satteldächer, die mit Tonziegeln mit mechanischer Verfalzung gedeckt sind. Die Gebäudehülle besteht aus einer verputzten Perimeterdämmung mit PVC-Isolierverglasung. Im Inneren des Gebäudes wurden die Verteilungen zugunsten des Wohnraums minimiert, indem zentrale vertikale Zirkulationswege gewählt wurden.
Alle Ebenen, vom Untergeschoss bis zum Dachgeschoss, werden von elektrohydraulischen Aufzügen bedient, die insbesondere einen leichten Zugang für Menschen mit Behinderungen gewährleisten.