Details zum Projekt

Renovierung eines Gebäudes aus den 60er Jahren'.

Da das Gebäude seit seiner Inbetriebnahme nicht renoviert wurde, war es zwingend notwendig, die notwendigen Arbeiten durchzuführen, um es an die aktuellen Anforderungen anzupassen.

Lage

Das Gebäude steht in einer Reihe mit den Bauten, die in den 1960er Jahren errichtet wurden. Das Bild, das es vermittelt, ist typisch für die Gebäude der damaligen „Cité satellite de Meyrin“, die sich über zwei Jahrzehnte lang rasant entwickelt hat.

Der damalige Bebauungsplan definierte große Gebäude mit einer klaren Geometrie, die aufgrund ihrer einheitlichen Fassaden einen bemerkenswerten Masseneffekt ausstrahlten. Die Fassaden waren schnurgerade ausgerichtet und entwickelten sich in diesem Fall auf neun Stockwerken über einem teilweise ausgehöhlten Erdgeschoss, was dem vorherrschenden Trend dieser Zeit entsprach.

Dieses Streben nach Dichte wird im Übrigen durch die großen, gut mit Bäumen bepflanzten Außenbereiche ausgeglichen, die heute von einer umfangreichen, weit entwickelten Vegetation profitieren.

Da das Gebäude seit seiner Inbetriebnahme nicht renoviert wurde, war es zwingend notwendig, die notwendigen Arbeiten durchzuführen, um es an die aktuellen Anforderungen anzupassen, sowohl was den Nutzungskomfort als auch was die Sicherheits- und Betriebsstandards betrifft.

Daher definiert das Programm die Art der schweren Renovierungen, die durchgeführt werden müssen, um den Wert des Gebäudes zu erhalten und es in Einklang mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften zu bringen.

Projekt

Qualitative Standards und moderne Materialien in einem reservierten Volumen. Das Konzept, das bei diesem umfangreichen Eingriff angewendet wird, zielt darauf ab, das oben erwähnte Programm zur technischen und qualitativen Aufrüstung unter Wahrung der ursprünglichen Architektur und unter Aufsicht und in Zusammenarbeit mit dem Amt für Denkmalpflege zu verwirklichen.

Die im technischen Bereich getroffenen Entscheidungen zielen auf eine hohe Leistung ab, deren Schwellenwert den aktuellen normativen Vorschriften entspricht. Die gesamte Gebäudehülle wird restauriert, angefangen bei den Giebelfassaden, die mit einer Perimeterdämmung versehen und verputzt werden.

Die Hauptfassade wurde auf der Nordwestseite komplett neu gestaltet, indem Isolierglas auf Aluminiumrahmen mit integrierten Jalousien eingesetzt wurde.

Auf der anderen Hauptseite, d. h. im Südosten, werden die Balkone vollständig restauriert und mit Projektionsbespannungen versehen, wobei Isolierglas auf Metallrahmen montiert wird. Die Abdichtung/Isolierung des Flachdachs wird ebenfalls erneuert, und auch der Beton, der unter Karbonatisierung gelitten hatte und korrodierte Bewehrungsstähle aufwies, wird behandelt und gespachtelt.

Feuerhemmende Schachttüren, erhöhte und gesicherte Balkongeländer, fast vollständig ausgetauschte Sanitäranlagen und Küchen, vollständig restaurierte Verteilung der HLKSE-Techniken sind die Hauptelemente des Eingriffs.

In diesem Zusammenhang wurden Badezimmer, Küchen und separate WCs abgerissen, um die technischen Schächte neu zu bauen und ein neues Sanitärnetz EC + EF sowie Warmwasserzähler und eine angepasste elektrische Verkabelung zu installieren. Im Keller und in den Fluchttreppenhäusern wurden autonome Notstromblöcke installiert und die gesamte Beleuchtung in den Gemeinschaftsräumen wurde modernisiert. Die Heizung wird nun pro Wohnung abgerechnet und die Lüftung neu installiert.