Lage
Das Verwaltungsgebäude „Forum Après-Demain“ befindet sich in einer ruhigen Umgebung mit einer herrlichen Aussicht auf die Stadt und den See. Das Gebäude wurde 1960 von den Architekten Jean Tschumi und Pierre Bonnard für die Firma André & Cie. erbaut und ist im Inventar der historischen Denkmäler mit der Note 2 aufgeführt.
Sein dreieckiger Grundriss (keine Nordfassade) und seine einzigartige Lage in diesem Wohnviertel, sein baumbestandener Park und seine architektonischen Qualitäten machten es zu dem, was es heute ist.
eines der Hauptwerke der Lausanner Architektur. Der zweistöckige Anbau an der südwestlichen Ecke des Hauptgebäudes wurde 1989 hinzugefügt.
Projekt
Die Fassade wurde originalgetreu erneuert und das Innere komplett renoviert. Die Renovierungsarbeiten des Gebäudes, die von November 2003 bis Oktober 2004 durchgeführt wurden, hatten zum Ziel, seine architektonischen Qualitäten zu erhalten und hervorzuheben, ohne jedoch Zugeständnisse an die Komfort- und Betriebsbedingungen zu machen, die von den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer gefordert werden.
Eine Recherche von Fotodokumenten, Plänen und Projektskizzen in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung „Denkmäler und Stätten“ des Gebäudeamtes führte zu einem besseren Verständnis der grundlegenden Absichten von Jean Tschumi und deren Berücksichtigung in der Renovierungsstudie. Die perforierten, hängenden Metallstrukturen nehmen Lüftungsrohre, Kabelkanäle und technische Schächte auf.
Im Erdgeschoss wurde die Einrichtung während der Bauphase geändert. Aus einer ursprünglich geplanten einfachen Cafeteria wurde ein richtiges Restaurant mit professioneller Küche, Saal, Bar und einer Terrasse mit Blick auf den See. Der natürliche Lichteinfall wurde durch die Schaffung von Transparenzen verbessert und die allgemeine Atmosphäre der Räume erinnert an die 60er Jahre, die mit Produkten von heute wiederbelebt wurden.
Im Dachgeschoss befinden sich drei Konferenzräume, die die Möglichkeit bieten, auf die gepflasterte Terrasse hinauszugehen, um den unvergleichlichen Blick auf den See in vollen Zügen zu genießen. Der denkmalgeschützte Park wurde lediglich gepflegt, um das Gleichgewicht der Integration dieses Gebäudes inmitten der jahrhundertealten Zedern nicht zu stören.
Auf technischer Ebene wurde das Gebäude mit der neuesten Generation von Klima- und Energiekontrollsystemen ausgestattet, die durch ein MSR-System (Measurement-Control-Regulation) und AdB (Building Automation) gewährleistet werden, wodurch beispielsweise die Rollläden je nach Sonneneinstrahlung automatisch herunterfahren.
Die Betonstruktur wurde vollständig freigelegt, um die Fassade und die Innenausstattung freizulegen und so eine umfassende Neugestaltung der Einrichtungen zu ermöglichen. Außen wurden die Vorhangfassaden aus Aluminium und Glas nach dem Vorbild des bestehenden Gebäudes neu gestaltet, wobei gleichzeitig eine bessere Energie- und Akustikleistung gewährleistet wurde.
Im Inneren konzentriert sich die Behandlung der Einrichtung auf die Weiterleitung des natürlichen Lichts bis zur Mitte des Gebäudes und auf die Hervorhebung der vertikalen Zirkulationen der Epoche, darunter die skulpturale Treppe, die sich heute offenbart.
Dank der aktuellen Techniken für mobile Glastrennwände konnten die Büros auf den Etagen so gestaltet werden, dass sowohl natürliches Licht als auch Transparenz und ein optimales Komfortniveau im Vordergrund stehen. Die Einführung eines Doppelbodens ermöglichte es, hochwertige und modulare Verwaltungsflächen anzubieten, ohne stark in den architektonischen Aspekt eingreifen zu müssen. Die Decken.