Lage
In dem Bereich, den dieser Weg mit der Kreuzung der Rue de la Terrassière und der Av. de Frontenex bestimmt, warteten zwei Reihenhäuser, die Nr. 16 und 18, auf ihren Abriss, um das benachbarte Einkaufszentrum zu erweitern.
Die Wohnung Nr. 16 war trotz ihres notorischen Mangels an Komfort vermietet. Das Nachbarhaus Nr. 18 war seit vielen Monaten von Hausbesetzern bewohnt und befand sich in einem fortgeschrittenen Zustand der Verwahrlosung. Diese potenziell gefährliche Situation veranlasste den Eigentümer dazu, die Gebäude zu renovieren, um sie unter standardmäßigen Komfortbedingungen bewohnbar zu machen.
Programm
Schwerwiegende Renovierungen und Neuverteilung bestimmter Volumen. Abgesehen von der Notwendigkeit, Arbeiten durchzuführen, um die Sicherheit zu gewährleisten, legt das Programm die Verbesserung des allgemeinen Komforts fest, wobei die architektonischen Qualitäten der Gebäude und ihr ursprünglicher Charakter erhalten bleiben sollen.
Besondere Aufmerksamkeit wurde daher der Erhaltung von interessanten Elementen in den Gebäuden gewidmet, wie z. B. Deckenrosetten oder Eichenholzfenster in den Küchen, die restauriert wurden, um ihnen neues Leben einzuhauchen, ohne ihren traditionellen Charakter zu verändern. Die altehrwürdigen Gebäude wurden nun mit Badezimmern ausgestattet, die es zuvor nicht gab, und erhielten individuelle Gasheizungen, um die mobilen elektrischen Heizkörper oder die von den Bewohnern genutzten Kerosinheizungen zu ersetzen.
Diese Maßnahmen ermöglichen auch die Integration von Warmwasser, die Installation eines getrennten Abwassersystems bis zur Grundstücksgrenze und die komplette Neugestaltung des Stromnetzes. Schließlich wurden die WCs und die Küche mit einer mechanischen Belüftung ausgestattet.
Die Renovierung wurde so durchgeführt, dass die meisten Mieter vor Ort blieben, indem sie nach und nach in die verfügbaren Räumlichkeiten umziehen mussten.
Der Umbau, der durch die Einführung einer neuen Wohnungstypologie im dritten und vierten Stock gekennzeichnet war, wurde von baulichen Maßnahmen begleitet, um eine gute statische Konfiguration zu gewährleisten, nachdem einige tragende Elemente entdeckt worden waren, die ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen konnten.
In diesen Stockwerken befinden sich nun zwei Wohnungen anstelle der ursprünglich drei Wohnungen, und im Dachgeschoss ist eine Waschküche untergebracht.
Die gesamte Gebäudehülle wurde ebenfalls erneuert: Dächer (bei Nr. 16 ersetzte der „Pétrin“-Ziegel aus Bardonnex den falschen Schiefer), isolierte Fassaden, die den üblichen Qualitäts- und Komfortnormen entsprachen, Fenster mit Schallschutzglas und moderne Jalousien mit Holzlambrequins (die nach dem Originalmodell rekonstruiert wurden) trugen zur Wiederherstellung eines hochwertigen Volumens bei.