Details zum Projekt

Strukturelle Sicherheit ernsthaft in Frage gestellt

Das Gebäude markiert die Ecke zwischen der Rue Pictet-de-Bock und der Rue de Carouge.

Lage

In der zweiten Hälfte des 19ᵉ Jahrhunderts erbaut und in den 1980er Jahren ungeschickt renoviert, entsprach dieses für seine Zeit typische Bauwerk in Anbetracht vieler Kriterien nicht mehr den Anforderungen an modernen Komfort.

Im Erdgeschoss und insbesondere im Restaurant wurden Zwischenstützen aufgestellt, um die vertikalen Kräfte aufzunehmen, unter denen sich die Decken stark absenkten (kontrollierte Durchbiegungen von 6 bis 7 cm auf einer Länge von 2 m).

Programm

Minimale Einstellung des Geschäftsbetriebs. Neben den Eingriffen zur Behebung der baulichen Mängel umfasst das Renovierungsprogramm auch die Auffrischung der Fassaden und den Austausch der Schaufenster und des Vordachs im Erdgeschoss.

Außerdem wurden die Fenster ausgetauscht und ein neues Heizsystem im Untergeschoss installiert, um die bestehende Anlage auf dem Dachboden zu ersetzen. Die Stockwerke 1 bis 5 wurden vollständig renoviert und die beiden Wohnungen im 6.

Diese wichtige Umgestaltung führte dazu, dass das Gebäude nun dreizehn statt ursprünglich siebzehn Wohnungen hat.

Die wichtigsten Arbeiten, die innerhalb eines Jahres durchgeführt wurden, betrafen die statische Anpassung des Gebäudes, die unter Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs im Erdgeschoss abgeschlossen wurde (mit Ausnahme einer kurzen Schließung von einem Monat, die aus Sicherheitsgründen während des Abrisses des ersten Stockwerks erforderlich war).

Das Verfahren begann mit dem Bau einer vorgefertigten „Lignature“-Holzdecke direkt auf dem bestehenden Fußboden im ersten Stock (mit Ausnahme einer kurzen Schließzeit von einem Monat, die aus Sicherheitsgründen während des Abrisses des ersten Stocks erforderlich war).

Dieser Schritt umfasst die Verankerungen und den Ersatz der hölzernen Hauptträger durch Metallprofile, die während der Handhabung der schweren Teile für absolute Sicherheit sorgen sollen.

Nach Abschluss dieser Arbeit konnte die Ebene 1 des Gebäudes ein „Puffervolumen“ mit gesicherten Strukturen bilden, das das Erdgeschoss während der Arbeit in den oberen Stockwerken (2ᵉ im Dachgeschoss) betriebsfähig machte.

Diese wurden von ihren nichttragenden Elementen befreit und mit vorgefertigten Holzbodenplatten versehen. Dies konnte auf der bereits fertiggestellten ersten Ebene geschehen.