Details zum Projekt

Bau von 20 Wohnungen und 2'600m2 Verwaltungsflächen.

Trotz der gemischten Nutzung und der leichten Dominanz von Büros sieht das Programm eine möglichst einheitliche Gestaltung des gesamten Projekts vor.

Lage

Das Gebäude betont die Ecke zwischen der Rue des Charpentiers und der Rue Saint-Louis, gegenüber dem Gebäude der Kantonsverwaltung, das durch seinen ausgeprägten architektonischen Charakter die Gegend stark prägt.

Diese Lage und Nachbarschaft verlangten nach einem Projekt, das ein Gleichgewicht von Volumen und Formen in einem sich verändernden Viertel schaffen und gleichzeitig die Einschränkungen berücksichtigen sollte, die durch einen in den 80er Jahren erstellten und 1990 angenommenen Quartierplan auferlegt wurden.

Das Grundstück umfasst 2’929 m2 und ermöglicht den Bau von fünf Stockwerken plus Untergeschoss. Die Bruttogeschossfläche beträgt 4’734 m2, verteilt auf zwanzig Wohnungen, sowie 2’600 m2 für Verwaltungsflächen.

Trotz der gemischten Nutzung und der leichten Dominanz von Büros sieht das Programm eine möglichst einheitliche Gestaltung des gesamten Projekts vor.

Programm

Einheitliches Gesamtkonzept und an die Nutzungen angepasste Ausführung. Das Konzept, das entwickelt wurde, um den Anforderungen des Programms gerecht zu werden, führt zu einer perfekt typisierten Realisierung, deren Ausdruck ein klares und unmittelbares Ablesen der Art der jeweiligen Nutzungen ermöglicht.

Der Verwaltungsteil zeichnet sich durch die Annahme von Glas- und Aluminiumfassaden aus.

Dieses Gebäudeelement ist so ausgerichtet, dass es den Flügel bildet, der den städtischen Immissionen am stärksten ausgesetzt ist, und dient als Schutz für den Wohnbereich, der senkrecht zu den Verwaltungsgebäuden errichtet wurde.

Dieser zweite Teil des Gebäudes, der klassischerweise mit tragenden Innenwänden und einer umlaufenden Isolierhülle errichtet wurde, wird von einem mit Ziegeln gedeckten Satteldach überragt. Dadurch unterscheidet er sich vom Bürogebäude, das ein Flachdach mit einem zweilagigen Dämmstoff-Dichtungssystem hat. Im Untergeschoss ermöglicht der Parkplatz des Gebäudes die Fortsetzung der bestehenden öffentlichen Garage, wodurch eine willkommene bauliche Einheit geschaffen wird.

Die gewählten Verkleidungen und Innenausstattungen werden entsprechend der typologischen Zugehörigkeit der einzelnen Einheiten des Projekts differenziert.

 

Im Gegensatz dazu führt die Gesamtkonzeption der technischen Anlagen des Gebäudes dazu, dass der Wohnbereich und der Bürobereich ähnlich ausgestattet sind. Beide profitieren insbesondere von einem doppelten Belüftungssystem, das in den Bürogeschossen durch Radiandecken ergänzt wird, die zur Kühlung durch Eiswasserzirkulation bestimmt sind.

Die Kälteerzeugung erfolgt zentral und das gesamte Gebäude ist mit einer Wärmeverteilung über Heizkörper ausgestattet. Auch die besonderen baulichen Maßnahmen zur Vermeidung von Lärmübertragung und Wahrnehmung von Außenlärm werden für beide Nutzungen gleichermaßen festgelegt.

Pflasterung für die straßenseitige Außentreppe und -rampe, gepflasterte Parkplätze und Standardbäume bestimmen im Wesentlichen die Annehmlichkeiten außerhalb der Gebäude.

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