Details zum Projekt

Zwei Gebäude im Herzen der Gemeinde Bussigny

Auf einem 2800 Quadratmeter großen Grundstück, das früher von einem teilweise verlassenen Bauernhof und einer Villa bewohnt wurde, plante die Gemeinde Bussigny-près-Lausanne die Errichtung eines Gebäudes mit gemischten Nutzungen.

Lage

Es wurden zwei Gebäude in Betrieb genommen, die 40 Mietwohnungen und im Erdgeschoss Gewerbeflächen für eine Bankfiliale, ein Krankenhaus und eine Kinderkrippe bieten.

Konzept

Bei diesem Projekt im Herzen von Bussigny wurde der Schwerpunkt auf die städtebauliche Integration in den Ort gelegt, da es eine wichtige Rolle in der zentralen Organisation der Gemeinde spielen wird.

Die Bautypologien respektieren die bereits bebaute Umgebung und richten sich nach den im Quartierplan „Saint-Germain Nord“ festgelegten Baulinien, d.h. auf den Achsen der Rue de Saint-Germain und der Rue des Collèges.

Im Rahmen der Entwicklung des Gemeindezentrums plant die Stadtverwaltung, die Kreuzung vor den Gebäuden zu verändern und dort eine Begegnungszone einzurichten.

Projekt

Die beiden Gebäude, die durch ein gemeinsames Untergeschoss miteinander verbunden sind, verfügen über vier Stockwerke im Erdgeschoss. Die Wohnungen in den Obergeschossen reichen von 2 bis 4,5 Zimmern und sind mit allen modernen Annehmlichkeiten ausgestattet.

Das Ensemble wird durch eine große Tiefgarage ergänzt, die sich über zwei Ebenen erstreckt. Die Fassaden der Gebäude sind mit thermolackierten Geländern mit schrägen Stäben ausgestattet.

Auf Wunsch der Gemeinde, die Bussigny mehr Farbe verleihen möchte, wurde die Farbe der Loggien mit einem anderen Farbton als die der Fassaden behandelt, um das Bauwerk zu dynamisieren.

Die Fassade der Geschäftsflächen besteht aus Pfosten/Riegel aus pulverbeschichtetem Aluminium und Verglasungen, die den technischen Eigenschaften der einzelnen Mieter entsprechen. Alle pulverbeschichteten Elemente des Projekts sind in Anthrazitgrau gehalten, um die Modernität des Bauwerks zu unterstreichen.

Realisierung

Das kleine Grundstück in städtischer Umgebung und das Vorhandensein von Grundwasser erforderten umfangreiche Vorbereitungsarbeiten mit 105 Pfählen und Erdarbeiten, die Spundwände, aktive Anker, Spritzwände und 35 Pumpbrunnen umfassten.

Die Gebäude selbst bestehen aus einer tragenden Stahlbetonstruktur, die aufgrund der engen Platzverhältnisse importiert werden musste.

Die Außenisolierung entspricht den neuen Brandschutznormen: In jedem Stockwerk wurden an der Peripherie des Gebäudes Schnitte aus nicht brennbarer Isolierung vorgenommen.

Es wurden übrigens auch nicht brennbare isolierende Konsolen verwendet, um die Wärmebrücken zu unterbrechen.

Die Blenden der Loggien wurden aus Beton vorgefertigt. Die Fenster bestehen aus Dreifachglas.

Technik

Aus technischer Sicht wird die Heizung durch einen Gas-Brennwertkessel und zusätzlich durch thermische Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung sichergestellt. Eine einflutige Lüftung in den Wohnungen sorgt für die Belüftung der Räume, während eine zweiflutige Lüftung für die Kühlung in den Geschäftsarkaden im Erdgeschoss sorgt. Zusätzlich ergänzen 140 Quadratmeter Photovoltaikpaneele die Versorgung mit elektrischer Energie. Eine Sprinkleranlage schützt das Parkhaus.

Außengestaltung

Im Außenbereich ist die Gestaltung eher mineralisch, um dem Wunsch der Gemeinde zu entsprechen, dass die Südseite des Zugangs zu den Geschäften zu einem Platz der Begegnung und des Austauschs zwischen den Bussignolais werden soll.

Herausforderungen

Bei diesem Projekt stellten das Gelände und die Spezialarbeiten sehr hohe Anforderungen. Die Ingenieure mussten das Konzept der provisorischen Abstützungen mit dem Fortschreiten der Erdarbeiten überarbeiten.

Während der gesamten Bauzeit wurde eine „beobachtende“ Vermessung durchgeführt, um die Stabilität des Bauwerks zu kontrollieren.

Darüber hinaus wandte der Bauherr die gesamte logistische Gründlichkeit an, die eine Baustelle im Stadtzentrum erfordert:

das Unternehmen zusätzlich zu seinen üblichen Kontrollen besondere Maßnahmen vor Ort ergriffen hat.

Die vorzeitige Eröffnung der Kindertagesstätte im August 2019 führte dazu, dass die Arbeiten zur Fertigstellung des Projekts parallel zur Kinderbetreuung durchgeführt werden mussten, und erforderte die Einrichtung eigener halbdefinitiver Zugänge für die Nutzer der Betreuungseinheit für Schulkinder.

Aber auch der Erfolg bei der Einhaltung dieses drastischen Zeitplans sorgt für Zufriedenheit, ebenso wie die Qualität der so geschaffenen hochwertigen Wohnungen.

Stärken

Sobald die Erdarbeiten mit all ihren Schwierigkeiten abgeschlossen waren, konnten die Arbeiten wieder normal weitergehen, und das Projekt wurde in weniger als einem Jahr abgeschlossen.

Für ein Mietgebäude,

die Qualität der für das Projekt verwendeten Materialien ist von sehr hohem Niveau, sowohl bei den Parkett- und Fliesenböden als auch bei der Außenverkleidung.

Der Eigentümer hat bei der Auswahl der Produkte auf Qualität geachtet und damit den Wünschen der Stadtverwaltung und den Wünschen der Bevölkerung entsprochen, wie sie 2013 in einer Volksbefragung zum Ausdruck kamen.