Details zum Projekt

Dichtes städtisches Gebiet

Der Bau eines neuen Gebäudes in einem dicht besiedelten Stadtgebiet bringt immer Probleme aufgrund von Einschränkungen des Arbeitsraums, der Aufrechterhaltung des Verkehrs und des Schutzes der Nachbarschaft mit sich.

Lage

Dies war der Fall an der Avenue d’Echallens in Lausanne, wo auf einem Grundstück mit einer Fläche von 600 Quadratmetern ein siebenstöckiges Gebäude mit zwölf Wohnungen errichtet wurde. Der Neubau befindet sich nur wenige Schritte von den Hauptverkehrsachsen und den wichtigsten öffentlichen Verkehrsmitteln entfernt.

Umsetzung

Lausanne in majestätischer Erscheinung. Bei den zwölf Eigentumswohnungen handelt es sich um Zweieinhalb- und Dreieinhalbzimmerwohnungen. Die Penthouse-Wohnungen, die als Duplex-Wohnungen ausgeführt sind, verfügen über große Terrassen in Plattenbauweise. Die anderen sind mit ca. 12 Quadratmeter großen Balkonen ausgestattet, die alle nach Süden ausgerichtet sind und einen sehr schönen Blick auf die Stadt und den Genfersee bieten.

Die Balkone weisen eine geschwungene Geometrie mit mehreren Biegeradien auf. Diese abgerundeten Formen signalisieren das Gebäude. Die Konstruktion ist traditionell und basiert auf einer 25 cm dicken Bodenplatte, die unter den tragenden Bereichen verstärkt ist. Die Struktur besteht in den Randbereichen aus Stahlbeton, außer an der Südfassade, wo mit Beton gefüllte Metallstützen für die Tragfähigkeit sorgen.

Eine über die gesamte Höhe des Gebäudes verlaufende Glasfassade sorgt für viel Licht im Treppenhaus, das mit einem Aufzug ausgestattet ist.

Ein Gaskessel und Sonnenkollektoren sorgen für die Heizung und Warmwasserbereitung. Ein System von Turbinen zieht die verbrauchte Luft aus den Wohnungen ab.

Im Außenbereich wurden dreizehn Parkplätze und ein Spielplatz eingerichtet. Die Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über einen privaten Garten und Hecken und Sträucher markieren die Grundstücksgrenze.

Enge und Schwierigkeit. Mitten in der Stadt gelegen, an stark befahrenen Achsen und mit schwierigen Zugangsbedingungen, war die Baustelle kein Zuckerschlecken.

Eine Berliner Wand musste oberhalb der Parzelle installiert werden, um den aus Schluff und Sand bestehenden Untergrund auf der Lausanner Molasse zu stabilisieren.

Außerdem war es aufgrund des Platzmangels nicht möglich, eine Betonmischanlage zu installieren. Dies zeigt, dass die Interaktion mit der Nachbarschaft und den Behörden viel Sorgfalt erforderte.