Details zum Projekt

In den 1950er Jahren entwickeltes Stadtviertel

Das 1955 erbaute Gebäude im Nordwesten der Gemeinde Lausanne ist Teil einer damals initiierten Quartierentwicklung, um der steigenden Nachfrage nach Mietwohnungen gerecht zu werden.

Lage

Es ist somit Teil eines großen, dem kollektiven Wohnungsbau gewidmeten Gebiets, das damals eine wichtige Entwicklungszone für die Stadt darstellte.

Das Gebäude mit seinen 38 Wohnungen, die auf vier Ebenen über dem Erdgeschoss verteilt sind, ist Teil einer „kammförmigen“ Anlage, die rechtwinklig zur Avenue de Beaulieu verläuft, wodurch seine Hauptfassade nach Süden ausgerichtet ist.

Das Gebäude wurde regelmäßig gewartet und war im Laufe der Jahre Gegenstand verschiedener kleinerer Umbauten und Anpassungen. 2002-2003 wurde eine umfassende Fassadensanierung durchgeführt, bei der eine 60 mm dicke Isolierung mit einer Verkleidung aus Faserzementplatten angebracht wurde.

Das Gebäude verfügt über eine Bruttogeschossfläche von 2.230 m² und befand sich vor dem letzten Eingriff in einem relativ guten Zustand, abgesehen von der Inneneinrichtung, die modernisiert und saniert werden musste, um den heutigen Anforderungen zu entsprechen.

Projekt

Renovierung und technische Aufrüstung. Auf der Grundlage einer detaillierten Bestandsaufnahme wurde beschlossen, die Küchen und Bäder vollständig zu renovieren, die nun mit standardisierten Geräten ausgestattet sind und deren Verkleidungen ersetzt werden.

Auch die Zimmer benötigten eine umfangreiche Auffrischung, ebenso wie die Verkehrs- und Zugangsräume.

Heikle Arbeiten par excellence, angesichts der Tatsache, dass sie unter Beibehaltung der Mieter durchgeführt werden mussten, wurde die Durchführung des Projekts einem auf Renovierungen spezialisierten Generalunternehmen anvertraut, wobei die architektonische Leitung in den abgeschlossenen Vertrag eingeschlossen wurde.

Die unternommenen Arbeiten umfassen neue technische HLKSE-Installationen und den vollständigen Austausch der elektrischen Installationen, die auf den aktuellen Standard gebracht werden (von 6 A auf 13 A).

Die vorhandenen Aufzüge werden ausgetauscht, die Flure und Wohnungsflure werden komplett renoviert und die Schachttüren durch EI 30-Türen mit Dreifachverriegelung ersetzt.

Zwei Zimmer werden in den 4 Zimmern komplett renoviert und die Wasch- und Trockenräume werden durch Anlagen der neuesten Generation ersetzt.

Da 11 von 38 Wohnungen leer standen, konnte ein Turnus organisiert werden, um die vorübergehende Unterbringung der Mieter während der Bauarbeiten zu gewährleisten. Diese führten am Ende des Projekts zu einem Gebäude, das außen und innen vollständig auf den neuesten Stand gebracht wurde und dessen technische Installationen und Annehmlichkeiten den Erwartungen des Mietmarktes und den geltenden Normen entsprachen.