Details zum Projekt

Auf den Höhen von Lausanne bieten vier neue Luxusresidenzen einen außergewöhnlichen Blick auf den Genfersee und die Alpen.

Im ruhigen Viertel Chailly erstrecken sie sich auf einem steil abfallenden Grundstück, das die Avenue de Chailly säumt und nur wenige Schritte von der Gemeindegrenze zu Pully entfernt liegt.

Lage

So genießen die Mieter einen herrlichen Panoramablick und sind gleichzeitig leicht an das Stadtzentrum und die Autobahn angebunden.

Programm

Das Projekt befindet sich in einem Gebiet mittlerer Dichte und erstreckt sich über zwei Parzellen, die zwei verschiedenen Bauherren gehören. Als Ensemble in einem Park konzipiert, sind die Gebäude paarweise auf jeder Parzelle verteilt. Das vom Architekturbüro Archilab Gabriele M. Rossi entwickelte Projekt optimiert so die bebaubare Fläche und bietet 49 neue Wohnungen in ausgezeichneter Lage.

Auf dem Grundstück, das im Westen durch den Chemin du Grand Praz begrenzt wird, stehen zwei Gebäude mit je 12 Wohnungen, die durch eine Tiefgarage miteinander verbunden sind. Auf dem Grundstück, das an die Ostseite grenzt, befinden sich zwei Gebäude unterschiedlicher Größe: ein Wohnhaus mit 22 Wohnungen und einer Tiefgarage und ein dreistöckiges Gebäude mit drei Wohnungen. Die Wohnungen sind als Mietwohnungen konzipiert und verfügen über 1,5 bis 4,5 Zimmer.

Projekt

Das parallel mit den beiden Bauherren entwickelte Projekt für die Wohnsiedlung Chailly-Grand Praz drückt sich in der charakteristischen Architektursprache des Büros Archilab aus und berücksichtigt die Zweckbestimmung der Räume für die Vermietung. Der Gegensatz zwischen Tag- und Nachtbereich wird bekräftigt, das Elternschlafzimmer ist mit dem Badezimmer verbunden, um einen Suite-Effekt zu erzielen.

 

Der Avenue Chailly den Rücken kehrend, um sich dem herrlichen Panorama zu öffnen, zeichnen sich die Volumen durch Fassaden aus, die auf der Nordseite geschlossen und auf den anderen drei Seiten weitgehend verglast sind. Die Grundrisse der Typengeschosse markieren so einen Rücken zur Straße und richten alle Wohnungen auf den ruhigen und sonnigen Teil des Grundstücks aus. Die Verwendung von Verblendelementen mit geriffelter Verkleidung entspricht der architektonischen Linie des Büros, die die Horizontalität hervorhebt. Dieses Material, das mit dem Ziel der Robustheit und Wirtschaftlichkeit gewählt wurde, erhält durch seine Verarbeitung eine besondere Note. Die Fassaden werden durch das Muster des Verlegemusters und die Aneinanderreihung der in Platten gelieferten Module akzentuiert und erhalten so eine Vibration, deren Effekte an textile Materialien erinnern, die je nach Lichteinfall mehr oder weniger kontrastreich ihre gestreifte Ästhetik offenbaren.

Umsetzung

Der Generalunternehmer Alpenda leitete die Bauarbeiten und berücksichtigte nicht nur die Topografie, sondern auch alle Einschränkungen, die mit dem Strassenverkehr auf einer befahrenen Strasse verbunden waren. Der verfügbare Platz für Lieferungen und Lagerung war begrenzt und die Zufahrten nur durch die Schaffung einer Zufahrtspiste mit einer Steigung von 19 % möglich. Es wurden mehrere Auf- und Abbauarbeiten organisiert, und während der Fassadenarbeiten wurde ein alternierender Verkehr eingerichtet. Alle Schritte wurden mit den Behörden geplant, auch wegen der Nähe zu den Oberleitungen der Busse.

Entlang der Avenue de Chailly und des Chemin du Grand Praz wurden Gunite-Wände errichtet, um das Gelände zu stabilisieren und die drei Untergeschosse der Gebäude zur Avenue de Chailly hin zu ermöglichen.

Die Fassaden bestehen aus einzelnen dekorativen Elementen des Typs Sto-Ecoshapes. Dieses modulare System aus vorgefertigten Gipskartonplatten ermöglicht eine Montage und Verklebung an der Fassade, die dem vom Architekten ausgearbeiteten und gezeichneten Projekt angepasst ist. So ergibt sich ein Spiel von Texturen und Oberflächen, je nach Anbringung der durchgefärbten Platten. Sto-Deco-Platten aus Feinsteinzeug desselben Typs werden für den Sockel gegen das Gelände verwendet, während vorgefertigte Betonteile eine visuelle Trennung der Stockwerke markieren, indem sie die horizontalen Linien betonen.

Die Innenräume zeichnen sich durch eine sehr hochwertige Auswahl an Parkettböden und großformatigen Fliesen aus, und die Räume verlängern sich nach außen durch große Balkone oder Terrassen, die zum See hin ausgerichtet sind. Sichtschutzwände aus Metall sorgen für die Privatsphäre der Wohnungen. Zwei Dächer sind begrünt und auf den Dächern sind thermische und photovoltaische Solarpaneele installiert, um die Vorwärmung des Warmwassers und die Stromerzeugung zu gewährleisten. Die Anpflanzung von größeren Bäumen und die Einrichtung von zwei Spielplätzen runden das Ganze ab, um den neuen Bewohnern ein Höchstmaß an Komfort zu bieten.