Details zum Projekt

Das Projekt befindet sich in einem ehemaligen Industriegebiet

Das Projekt Chêne Park, Chemin du Chêne 17-19 in Renens, befindet sich im Herzen eines Viertels, das gerade umgebaut wird, um Mehrfamilienhäuser zu beherbergen.

Lage

Zwei zusammengelegte Grundstücke ermöglichten die Errichtung von vier Gebäuden südlich der Eisenbahngleise. Ihre Anordnung, die die Verlängerung des Chemin du Chêne berücksichtigt, vereint drei Gebäude (B, C und D) im Norden des Weges und eines (A) im Süden.

Bei den Projektgrundstücken handelt es sich um ehemalige Lagerflächen für Treibstoff zwischen 1949 und 1990.

Eine der Parzellen des Gebiets war im Kataster der belasteten Standorte eingetragen. Die Baugenehmigung wurde an die Bedingung geknüpft, dass der mittlere Teil des Weges an die Gemeinde Renens abgetreten wird, um diese Erschliessung längerfristig bis zum Stadtteil Malley verlängern zu können.

Programm

Der Bauherr hatte den Plan, vier Wohngebäude mit jeweils sechs Stockwerken zu bauen.

Das Mietgebäude A verfügt über 34 Wohnungen, die anderen drei über 19, insgesamt also 91 Wohnungen. Unter dem Trio der Gebäude B, C und D bietet ein zweigeschossiges Untergeschoss 107 Parkplätze, während unter dem Gebäude A das Untergeschoss einen Aktivitätsraum und die PC-Schutzräume bietet.

In den Erdgeschossen jedes Gebäudes befinden sich zu gestaltende Gewerbeflächen.

Projekt

Ursprünglich zielte das Konzept darauf ab, einen Mikrokosmos, eine Art schützenden Kokon, zu schaffen, um dem angrenzenden Industrie- und Eisenbahnkontext gerecht zu werden. Die Anordnung der Gebäude und die besondere Sorgfalt, mit der die Außenanlagen behandelt wurden, trugen einen großen Teil dazu bei.

Darüber hinaus ermöglichte die besondere Geometrie der Parzellen unterschiedliche Gebäudeformen und damit originelle Typologien.

Umsetzung

Die tragende Struktur besteht aus Beton, ebenso wie die vorgefertigten Fassaden, bei denen die Isolierung bereits bei der Herstellung integriert wurde. Im Inneren sind die Wohnungen in den Schlafzimmern mit Parkett und in den Bädern mit Fliesen ausgestattet.

Die Wohnräume sind im Gebäude A mit Parkett ausgelegt, in den Gebäuden B, C und D mit Fliesen. Die Wände sind verputzt.

Techniken

In den Technikräumen befinden sich die Empfänger für die Fernheizung, die den Komplex mit Wärme versorgt. Monoblöcke auf dem Dach sorgen für die Belüftung der Wohnungen, während Sonnenkollektoren zur Energieerzeugung beitragen. Für die Gewerbeflächen steht auch eine Kälteversorgung zur Verfügung.

Alle vorbereitenden Arbeiten, die sich für ein ehemaliges Öllager als komplex erwiesen, wurden von einem einzigen Unternehmen durchgeführt: Rodung, Abriss, Asbestsanierung, Spezialarbeiten, Erdarbeiten und Beseitigung der Verschmutzung.

Außenanlagen

Auf der Bodenplatte des Parkplatzes können die Geschäfte dank der für Anpflanzungen reservierten Gruben von Terrassen mit Bäumen profitieren.

Ein Zugang für die Feuerwehr wurde erhalten. Außerhalb dieses betonierten Bereichs wurden ein Spielplatz sowie ein Wasserrückhaltebecken und ein Containerstellplatz angelegt.

Größere Bäume und andere sekundäre Bepflanzungen tragen zur Begrünung des Blockkerns bei.

Herausforderungen

Die größte Herausforderung war die Errichtung der tragenden Struktur des Gebäudes und der vorgefertigten Fassadenelemente einschließlich Isolierung und Außenarbeiten. Während des Projekts wurden von den Bauherren zahlreiche Änderungen gefordert, um den Bedürfnissen des institutionellen Investors gerecht zu werden, und die Hälfte des Parkhauses musste während der Bauphase in Betrieb genommen werden.

Stärken

Trotz all dieser Herausforderungen stellt die Baustelle Chemin du Chêne 17-19 einen wichtigen Schritt bei der Umwandlung eines Gebiets von einer industriellen Funktion zu einer neuen städtischen Bestimmung dar.