Details zum Projekt

Le Courtil: altes Wort, das einen Garten oder einen geschlossenen Raum bezeichnet

Es handelt sich um ein Anwesen in der Nähe des Hafens von Rolle, dessen lange Geschichte schwer zu rekonstruieren ist, da viele Archive während des Bauernaufstandes der „Bourla-Papey“ zerstört wurden.

Lage

Jahrhunderts war Le Courtil Teil der Domaine des Uttins, die Amédée de La Harpe gehörte. In den letzten Jahren fungierten die beiden Herrenhäuser, die mit den Füßen im Wasser stehen und sich vollständig zum Genfersee hin öffnen, als Seminar- oder Tagungszentrum.

Programm

Der Wille des neuen Bauherrn war es, die beiden bestehenden Gebäude zu renovieren und ein drittes, zurückgesetztes Gebäude zu errichten.

Außerdem sollte eine Tiefgarage geschaffen werden, von der aus Tunnel den Zugang zu allen Teilen des Komplexes erleichtern würden.

Diese Arbeiten sollten zur Schaffung von vierzehn hochwertigen Wohnungen in Form von Stockwerkeigentum führen:

neun in Le Courtil 1, drei in Courtil 2 und zwei in Courtil 4, d.h. dem Neubau.

Projekt

Da die Fassaden der beiden historischen Gebäude unter Denkmalschutz stehen, war es der architektonische Wunsch, den Geist der Gebäude zu bewahren. Schmiedeeiserne Geländer, alte Dachziegel, Fensterläden und der Farbton der Gebäude blieben im Geist der Orte erhalten.

Das neue Gebäude fügt sich mit einem Hauch von Modernität in seine Umgebung ein (verglaste Geländer, anthrazitfarben), aber mit der Erinnerung, die das Holzgerüst und die alten Dachziegel darstellen.

Umsetzung

Bei den beiden historischen Gebäuden wurden die denkmalgeschützten Fassaden erhalten, die tragenden Strukturen im Inneren jedoch abgerissen. Neue Stahlbetondecken wurden in die bestehenden Fassaden eingespachtelt.

Neue Wände aus Stahlbeton und Schaffung einer Untergeschossebene. Die halbversenkte Garage wurde aus Stahlbeton gebaut, mit einem Holzgerüst versehen und mit Dachziegeln gedeckt. Sie profitiert von thermischen und photovoltaischen Sonnenkollektoren.

Besondere Maßnahmen

Die größte Einschränkung, die den Bau prägte, war das Vorhandensein von Wasser auf dem gesamten Grundstück, was zu großen Schwierigkeiten bei der Schaffung des Untergeschosses unter den alten Gebäuden oder bei der Errichtung der Garage führte.

Spundwände und Spritzen von Befestigungselementen wurden sehr häufig eingesetzt.

Außenanlagen

Die Absicht war, einen gemeinsamen Lebensraum zu schaffen, der den neuen Bewohnern vorbehalten ist. Es wurde ein großer zentraler Platz angelegt, der durch einen Innenhof ergänzt wurde.

Die Bepflanzung mit Hecken, Bäumen und Blumenbeeten vervollständigt die Anlagen.

Herausforderungen und Highlights

Die größten Herausforderungen waren das Vorhandensein von Wasser, die schlechte Bodenqualität und ein sehr enger Zeitplan.

Aber der Erfolg bei der Einhaltung dieses drastischen Zeitplans ist auch eine Quelle der Zufriedenheit, ebenso wie die Qualität der so geschaffenen hochwertigen Wohnungen.