Details zum Projekt

Ein ideal gelegener Ort im Stadtzentrum von Nyon

Die hochwertige Architektur fügt sich harmonisch in den Bebauungsplan ein. Das neue Gebäude wurde aus hochwertigen Materialien errichtet. Der Abriss von zwei bestehenden Villen zugunsten von Wohnungen ermöglichte den Bau eines Wohngebäudes mit 14 Wohnungen.

Reihe

Die Winkelkonstruktion steht auf einer Tiefgarage. Die leicht atypische Architektur bietet verschiedene Niveaus: ein Teil im Erdgeschoss plus ein Stockwerk, ein anderer im Erdgeschoss plus zwei Stockwerke und schließlich ein Teil im Erdgeschoss plus drei Stockwerke, von denen das letzte ein Attikageschoss ist. Die 14 Eigentumswohnungen reichen von zweieinhalb bis viereinhalb Zimmern, darunter eine Penthouse-Wohnung mit zwei großen, teilweise überdachten Terrassen.

Jede Wohnung hat entweder einen privaten Garten bei den Wohnungen im Erdgeschoss oder eine Loggia bei den Wohnungen in den oberen Stockwerken. Eine große Terrasse steht allen Bewohnern im zweiten Stock über dem niedrigsten Teil des Gebäudes zur Verfügung. Außerdem wurde im gemeinsam genutzten Garten auf der Rückseite des Gebäudes ein Spielplatz eingerichtet.

Projekt

Das Projekt versuchte, eine klare Beziehung zur Straße herzustellen und gleichzeitig die Schablonen und die Vorschriften des Bebauungsplans einzuhalten, die seine Volumetrie definierten. Die Gebäude wurden so ausgerichtet, dass die Terrassen einen offenen Blick auf freie Flächen ermöglichen. Durch Mauern fixiert es die Beziehung zwischen dem öffentlichen Raum und den Gärten im Erdgeschoss. Diese Mauern begrenzen außerdem in Vertiefungen einen Gemeinschaftsgarten, der mit dem Viertel im Norden und dem Eingang des Gebäudes im Süden in Verbindung steht. Die Mauern werden dann zu den horizontalen Bändern der Fassade, die die wechselnden Schichten der Stockwerke markieren. Das Gebäude nutzt den Höhenunterschied in Richtung Cossy, um die Fußgänger- und Fahrzeugeingänge vom unteren Erdgeschoss aus aufzunehmen. Darüber ist die Verteilung um ein einziges Treppenhaus herum organisiert, das Zugang zu den 14 Wohnungen, zum Gemeinschaftsgarten im oberen Erdgeschoss und zur Gemeinschaftsterrasse im zweiten Stock bietet.

Jede Wohnung profitiert von einer doppelten Ausrichtung, die sich um große Eckbalkone herum artikuliert, die die Enden des Volumens markieren und den Blick auf die Freiräume lenken, von denen das Gelände profitiert. Die Nasszellen sind alle in der Mitte des Gebäudes in einem Kern aus Stahlbeton untergebracht. Die Materialität unterstreicht den zunehmend urbanen Charakter des Ortes durch die Überlagerung von verputzten Bändern oder Verblendziegeln.

Die Baustelle, die teilweise im Laufe der Jahre 2020 und 2021 realisiert wurde, litt unter allen durch die Pandemie auferlegten Schrecken. Letztendlich sind jedoch die atypische Architektur des Gebäudes, seine großzügigen externen Gemeinschaftselemente und die dank des Oberlichts sehr hellen inneren Gemeinschaftsräume hervorzuheben.

Umsetzung

Die tragende Struktur wurde aus Stahlbeton hergestellt, mit Mauerwerk für die umlaufenden Wände der Balkone. Eine Außenisolierung ist mit Putz in der Kontinuität der Balkonbrüstungen und mit Keramikverkleidung, die auf die Sprossen und andere Teile der Fassade geklebt wurde, verkleidet. Ein eloxiertes Alu-Brett umgibt den gesamten Umfang des Gebäudes auf jeder Etage in Verlängerung der Balkone. Die Fenster sind aus Holz-Metall mit einer grauen Oberfläche. Die Balkone und Terrassen werden von Keramikleuchten beleuchtet. Ein Lichtschacht sorgt für Helligkeit in den Gemeinschaftsräumen und den angrenzenden Wohnungen. Im Inneren sind die Wände der Gemeinschaftsräume aus unbehandeltem Beton, der mit einer transparenten Lasur überzogen ist, ebenso wie die Treppen. Die Flure sind mit Terrazzo ausgelegt. In den Wohnungen wurde die Ausstattung an die Wünsche der Käufer angepasst.

Techniken

Das von der Alpenda AG entwickelte und von Alpenda errichtete Projekt basiert auf einer Versorgung mit erneuerbarer Energie. Erdwärmesonden und Sonnenkollektoren bilden die Heizmittel, während die Belüftung durch einen einfachen Luftstrom gewährleistet wird.

 

Besondere Maßnahmen

Die Vorbereitung erforderte eine Asbestsanierung der zum Abriss bestimmten Villen und einige Arbeiten zur Beseitigung der Bodenverschmutzung um die alten Gebäude herum.

 

Außenanlagen

Die Privatgärten der Wohnungen im Erdgeschoss wurden mit Betonmauern mit verputzten Ablagen eingefasst, die an die Balkone erinnern. Die große Gemeinschaftsterrasse im zweiten Stock steht allen Bewohnern des Gebäudes offen. Eine Holzausstattung und Bepflanzung unterstreichen ihre einladende Seite. Auf der Rückseite des Gebäudes steht den Kindern ein gut ausgestatteter Spielplatz zur Verfügung.