Details zum Projekt

Angebots- und Qualitätsentwicklung an einem erstklassigen Standort

Das mehrfach überarbeitete Projekt der Résidences du Parc konnte nach einer relativ langen Vorgeschichte und der Suche nach einer Entwicklung des Wohnungsangebots hin zu einer höheren Qualitätsklasse entstehen.

Lage

Der Komplex ist Teil des Programms zur Neugestaltung des nördlichen Teils des Bahnhofs von Nyon, dessen Herzstück der öffentliche Park Morâche ist.

Dieser bedeutende Gebäudekomplex profitiert von einer einzigartigen Lage in der Stadt Nyon, mitten im Zentrum und nur wenige Schritte vom SBB-Bahnhof entfernt, wobei er auch von einer ruhigen und grünen Umgebung profitiert.

Diese Elemente machen den Standort und das Projekt zu einem einzigartigen und hochwertigen Objekt, das in einem über 11’000 m² grossen Park liegt und im städtischen Gefüge einen beliebten Ort der Entspannung und des Verweilens bietet.

Der Komplex etabliert sich im Herzen von Nyon als ein völlig neues Viertel in einer strategisch wichtigen Lage. Es besteht aus vier nebeneinander liegenden Gebäuden, in denen sich Wohnungen, Verwaltungs- und Gewerbeflächen befinden. Die Bewohner und gewerblichen Nutzer schätzen das angenehme Lebensumfeld.

Programm

Vielfältige Funktionen und grosszügige Volumen.

Die Parzellen, die für die Entstehung des Quartiers zusammengelegt wurden, ermöglichen eine Gesamtbruttogeschossfläche von rund 21’000 m², Parkplätze, technische Räume und Keller ausgenommen, bei einer Erdgeschossfläche von 4’155 m².

Das Ensemble, das in vier miteinander verbundene Gebäude aufgeteilt ist, weist unterschiedliche Volumen und Ausdrucksformen auf, mit einem Gesamtvolumen von 124’800 m³ SIA für 131 Wohneinheiten.

Die meisten Wohnungen bestehen aus einem typologischen Spektrum, das von 2,5 bis 4,5 Zimmern reicht. Studios und große 6,5-Zimmer-Wohnungen sind ebenfalls Teil des Programms, jedoch nur in geringerem Maße. Das Ganze erstreckt sich über 6 oder 7 Stockwerke plus Erdgeschoss und 4 unterirdische Ebenen. Letztere beherbergen unter anderem eine Gemeinschaftsgarage mit 218 Stellplätzen, zu denen noch 58 geschlossene Boxen hinzukommen.

Diese Daten und Dimensionen machen den Komplex zu einem der größten, die in den letzten Jahren mitten in der Stadt Nyon entwickelt wurden. Die restlichen 30 % teilen sich zu einem Drittel auf die Verwaltung und zu zwei Dritteln auf die Geschäfte auf.

Projekt

Differenzierte Ausdrucksformen für eine einheitliche Gestaltung.

Die gewählte Architektur schlägt klare und markante Linien vor, um der städtischen Lage und den anerkannten intrinsischen Qualitäten des Standorts Rechnung zu tragen.

Die Projektplanung sieht vor, dass ein komplettes Gebäude ausschließlich für die Verwaltung genutzt wird. Die anderen drei Gebäude sind Wohngebäude, die für Eigentumswohnungen vorgesehen sind.

Die vier aneinandergrenzenden Gebäude heben lineare Fassaden hervor, bei denen die Horizontale durch Bänder betont wird, die die natürliche Modulation aufgreifen, die durch die Geschossdecken vorgegeben wird.

Die Sockel von zwei der drei Gebäude, die entlang der Rue de la Morâche aufgereiht sind, sind vollständig verglast und bieten Platz für ansprechende Geschäftsflächen. Im vierten Gebäude, das sich fast senkrecht zu den anderen umdreht, behaupten sich Wintergärten in Form von Außenverlängerungen.

Die breiten Balkone der straßenseitigen Wohnungen können mit Glasschiebeelementen vollständig geschlossen und so in Loggien umgewandelt werden. Die oberen Stockwerke bieten einen herrlichen Blick auf die Alpen und den Mont-Blanc.

 

Die Behandlung der mit Glas verkleideten Fassaden wurde besonders sorgfältig durchgeführt, um den Masseneffekt zu vermeiden, den die großen Dimensionen des Projekts erzeugen könnten. So verleihen die Überlagerung nicht ausgerichteter Fenster, eloxierte Aluminiumbänder auf Höhe der Bodenplatten und eine Verbundmembran vom Typ Stamisol, die zwischen dem Glas und der Isolierung angebracht ist, dem Ganzen eine visuelle Tiefe und zerlegen die Masse.

Auf struktureller Ebene gibt es rationale Lösungen, die sich an die typologischen Variationen der einzelnen Einheiten des Komplexes anpassen. Sie bestehen aus peripheren und punktuellen Trägern mit zentralen vertikalen Zirkulationsschächten, die auch als Aussteifungskerne fungieren und die technischen Verteilerkanäle enthalten.

Die für die Gebäude gewählten Hüllen bevorzugen Transparenz und den Einfall von natürlichem Licht und bieten gleichzeitig den gewünschten modernen und eleganten architektonischen Ausdruck. Dies fördert eine klare Ablesbarkeit der jeweiligen Nutzungen und eine gewisse Homogenität innerhalb des Komplexes.

Die Materialien und Oberflächen sowie die Ausstattung der Küchen und Badezimmer werden aus Sortimenten ausgewählt, die dem Standard des Komplexes entsprechen.

Dieser Standard leitete auch die technischen Entscheidungen, wie die Heizung durch einen zentralen Gaskessel, der mit Sonnenkollektoren auf dem Dach gekoppelt ist, die das Warmwasser für die Heizung und den Sanitärbedarf erzeugen. Diese Elemente, zusammen mit der hohen Qualität der Gebäudehülle, ermöglichen es dem Komplex, eine hervorragende Energieeffizienz zu erreichen.