Details zum Projekt

Bau von drei Gebäuden mit insgesamt 93 Wohnungen

Zweite Etappe für ein Stadtviertel am Rande von Nyon

Lage

Die erste Etappe des Précossy-Viertels, die 2006 fertiggestellt wurde, war ein sofortiger Erfolg, da die Qualitäten des Standorts und der Konstruktion der Nachfrage des Marktes nach Mietwohnungen mit gutem Standard entsprachen. Die zweite Etappe, die sofort nach Fertigstellung der ersten begonnen wurde, vervollständigt den gesamten Plan in Richtung der Route de Signy. Das 18.704 m2 große Grundstück wird von einem V-förmig angelegten Waldstreifen begrenzt, der durch den Fluss Cossy aufgelockert wird.

Im Nordwesten des Projekts erstrecken sich eine große Gemeinbedarfsfläche und ein zu entwickelnder Stadtteilplan, mit denen Précossy durch ein Netz von Fußwegen verbunden sein wird.

Um den direkten Austausch zu fördern, der Garant für eine gute Integration des Viertels ist, sorgen außerdem Fußgänger- und Fahrradwege für einen einfachen und schnellen Zugang zum Stadtzentrum. Sie tragen auch zur Schaffung einer kohärenten städtischen Struktur bei, die dem Viertel sowohl sein eigenes Leben als auch die Qualität eines vollwertigen städtischen Sektors verleiht.

Programm

Die zweite Etappe umfasst 93 Wohnungen in drei Gebäuden mit 4 bis 5 Stockwerken, je nach Hanglage des Geländes. Dieses Programm beinhaltet auch 2.250 m2 Bürofläche, die nach den Wünschen der Interessenten eingerichtet werden können.

Diese gemischte Nutzung soll zu der gewünschten Belebung des Viertels und seiner effektiven Teilnahme am städtischen Leben beitragen. Die Wohnungen, die alle zur Miete angeboten werden, sind überwiegend mittelgroß, wobei 31/2- und 41/2-Zimmer-Wohnungen über 80% des Programms ausmachen.

Eine Tiefgarage beherbergt 155 Stellplätze, die 28 Außenplätze sind für Kunden und Besucher reserviert. Das Ganze bewegt sich innerhalb eines reglementarischen Bodennutzungskoeffizienten (SUK) von 0,8. Die Typologie der Innenräume ist bewusst heterogen gestaltet, um dem Wunsch nach Vielfalt gerecht zu werden:

die Wohnungen sind entweder monoorientiert, durchgehend oder, in einigen Fällen, als Maisonettewohnungen angeordnet. Die Fassaden werden so durch verglaste Module mit einem sich nicht wiederholenden Rhythmus belebt, wodurch jede Monotonie des Ausdrucks vermieden wird.

Projekt

Strukturierende Effekte für das Viertel. Die Anordnung der Gebäude wird identisch aus der ersten Etappe übernommen, außer dass eines der beiden parallelen Gebäude aufgrund des einzuhaltenden Abstands zur Waldgrenze etwas kürzer ist.

Das orthogonale Raster definiert eine einfache und leicht wahrnehmbare Struktur, die auf einer mittleren Längsachse verteilt ist, die als Fußgängerstraße organisiert ist. Der Entwurf stützt sich auf die Optimierung der natürlichen Beleuchtung in den Räumen, auch in den Treppenhäusern, die jeweils drei Wohnungen pro Stockwerk verteilen. Das Ganze weist eine ausgewogene Struktur auf, bei der die hellen Farbtöne der ersten Etappe umgekehrt sind, wodurch ein vom Bauherrn gewollter Kontrast entsteht, um einen eigenen Charakter dieser zweiten Etappe zu markieren.

Die architektonischen Elemente werden auch durch die Einführung von hinterlüfteten Fassaden mit großformatigen Faserzementplatten oder einem System von Geländern, die entweder vertikal verstrebt oder aus transluzentem Sandglas sind, unterstützt.

Die über die gesamte Höhe entwickelten Verglasungen sind in einem Raster von 1, 2 und 3 Modulen angeordnet, was dem vielfältigen Programm sowie der Notwendigkeit, eine wirtschaftliche Leistung für den Investor zu gewährleisten, ohne die Qualität des Ausdrucks oder der Konstruktion zu vernachlässigen, gut entspricht.

Das Gebäude auf der Juraseite, das rechtwinklig zu den beiden anderen liegt, beherbergt im Erdgeschoss Geschäftsflächen und im ersten Stock Büros. Es ist 20 m breit und erfordert besondere Maßnahmen, um Licht in die Wohnungen in den oberen Stockwerken zu lassen.

Im zentralen Teil des Gebäudes befinden sich daher Lichthöfe und Lichtschächte, die vor allem die Küchen beleuchten. In der zweiten Etappe wird das Viertel durch angenehme Wege zwischen und unter den Gebäuden verbunden, die eine echte Verbindung zwischen den Bewohnern darstellen. Die Tiefgarage ist über den Chemin de Précossy zu erreichen.