Auftraggeber
SI Florissant Ideal-Park
Mandat
Generalunternehmer
Bauingenieure
Schaeffer & Barolini SA
route des Jeunes 35
1205 Genf
route des Jeunes 35
1205 Genf
Die Gebäude an der Route de Florissant 47
Lage
In Genf weisen sie eine Typologie und einen architektonischen Ausdruck auf, die vollkommen repräsentativ für ihre Bauzeit Anfang der 1960er Jahre sind.
Die Gebäude bestehen aus 64 Wohnungen auf sieben Etagen, plus Erdgeschoss und Untergeschoss, die ausschließlich dem Wohnungsbau dienen:
Dies verleiht ihm einen einladenden, lebendigen und strukturierten Charakter und verschafft ihm in Genf einen ausgezeichneten Ruf, der auch durch die gute Anbindung an das nahe gelegene Stadtzentrum begründet ist.
Die Gebäude wiesen verschiedene altersbedingte Mängel auf und die Eigentümergesellschaft entschied sich nach einer Analyse für schwere Renovierungsarbeiten, die hauptsächlich die Gebäudehülle und die Gemeinschaftsräume betrafen.
Das Ziel der Operation war sowohl das Streben nach mehr Komfort als auch nach einem wirtschaftlicheren Betrieb, der die Energieverluste aufgrund von Isolationsmängeln drastisch einschränkte.
Ganz nebenbei verleihen die geplanten Arbeiten auch Gebäuden neuen Glanz, deren typischer Charakter hervorgehoben und geschützt werden sollte.
Projekt
Umfassende Sanierung der Gebäudehülle. Das Gebäude mit zwei Eingängen (47a und ter) war verschiedenen Instandhaltungsmaßnahmen unterzogen worden, die ungleichmäßig auf die beiden Eingänge verteilt waren. Daher wurden einige Arbeiten, wie z. B. die Anpassung des Aufzugs an die Norm, in der einen und nicht in der anderen Gasse durchgeführt.
Andererseits ermöglicht eine neue Anordnung der Zugänge, die Verteilungshalle, die sich zu den vertikalen Zirkulationsschächten hin öffnet, in einem einzigen Raum zu vereinen. Die von Karbonatisierung betroffene Hauptbetonstruktur wurde gründlich und systematisch behandelt, ebenso wie die Isolierung und die Abdichtung von Nr. 47a.
Die Holzfenster werden nun ersetzt und mit modernem Isolierglas ausgestattet. Auch die Rollladen und Stoffjalousien werden ersetzt. Die langgestreckten Fassaden mit ihren großzügig bemessenen Balkonen erhalten einen neuen Anstrich.
Im Dachgeschoss wurde die Terrasse komplett erneuert und abgedichtet. Die Gesamtheit der getroffenen Entscheidungen ermöglicht es, dem Gebäude wieder ein einheitliches Erscheinungsbild zu verleihen, das es im Laufe der Jahre und durch unkoordinierte Eingriffe verloren hatte.
Im Eingangsbereich wurde der Verblendmarmor aufgearbeitet und die Treppenhäuser neu gestrichen. Alle diese Arbeiten wurden durchgeführt, während die Mieter in den Wohnungen blieben.
Aufgrund dieser Verpflichtung mussten streng kontrollierte Arbeitsmethoden entwickelt werden, insbesondere im Hinblick auf die Arbeitszeiten, die auf ein Minimum an lärmintensiven Arbeiten beschränkt waren. Nach den Arbeiten wurden auch die Gärten generalüberholt.
© Rainer Sohlbank