Details zum Projekt

Bewältigung der klassischen Probleme von Gebäuden, die in den 1960er Jahren gebaut wurden

Das in den 1960er Jahren errichtete Gebäude liegt im Herzen eines der belebtesten zentralen Geschäfts- und Verwaltungsviertel von Genf.

Lage

Das Gebäude wies zahlreiche Verfallserscheinungen auf, die vor allem auf die geringe Alterungsbeständigkeit der damaligen Bauweisen zurückzuführen waren. Die wichtigsten Alterungsmerkmale waren erhebliche Defizite bei der Isolierung der Gebäudehülle, dem Betrieb der Heizung, der Dichtigkeit der Verglasung gegen Lärm und Witterungseinflüsse sowie der Regulierung des Raumklimas.

Die urbane Lage des Gebäudes und die sehr gute Auslastung führten dazu, dass nach Lösungen gesucht wurde, um es an die modernen Anforderungen an diese Art von Gebäuden anzupassen.

Die Mieter, zu denen mehrere Anwaltskanzleien, Finanzinstitute und Luxusgeschäfte gehören, konnten während der Bauarbeiten nicht auf einen vorübergehenden Umzug verzichten.

Projekt

Vorrang für Lösungen, die von außen eingreifen. Um die verschiedenen Probleme zu lösen, mussten sowohl geeignete Konstruktionsprinzipien als auch Interventionsmethoden gewählt werden, die den bekannten Einschränkungen Rechnung trugen. Die gewählten Lösungen zielten darauf ab, Außenarbeiten so weit wie möglich zu bevorzugen.

Die notwendigen Eingriffe in die Innenräume erfolgten in Etappen von 15 Tagen pro Büro, wobei provisorische Schutzvorrichtungen in 1,00 m Entfernung von den Fassaden eingerichtet wurden, da die einzigen Arbeiten, die im laufenden Betrieb noch durchgeführt werden mussten, in der Fertigstellung und Einstellung bestanden.

So wurden die alten Fenster durch eine Metallfassade mit Isolierglas und isolierten Herzstücken ersetzt, die eine gute Wärme- und Schalldichtigkeit gewährleisten.

Diese Vorrichtung wird noch durch außen angebrachte Metalljalousien ergänzt. Einige Elemente der Fassadensockel, die aus Carrara-Marmor gefertigt sind, waren nicht isoliert. Dies wurde durch das Entfernen der Verkleidung, eine eventuelle Instandsetzung und das Anbringen der erforderlichen Isolierung behoben.

Die im Laufe der Jahre von den Mietern installierten individuellen Klimastationen werden natürlich entfernt und durch eine zentrale Anlage zur Erzeugung von Eiswasser für die Kühlung der Räume ersetzt.

Dieser Effekt wird durch die Verteilung von kalter Luft über Ventilatorkonvektoren unter den Fenstern erreicht, die in den Wintermonaten auch für die Zufuhr von warmer Luft geeignet sind. Eine zentrale Eiswasserleitung kühlt auch die in der Mitte des Gebäudes gelegenen Blindräume, wie Konferenzräume oder Rezeptionen, je nach Mieter.

Diese technischen Entscheidungen sind eine gute Antwort auf die vorgegebenen Einschränkungen: Alle Infrastrukturanlagen (Produktion/Verteilung) können im Freien untergebracht werden (Kompressoren und Luftkühler auf dem Dach, Verteilungsleitungen für Wärme/Kälte entlang der alten Fassadenpfeiler mit Wärmedämmung unter einer abnehmbaren Edelstahlhaube, Kondensatablauf im Freien).

Das Flachdach wird vollständig renoviert und die Gemeinschaftsräume wie das Treppenhaus und der Eingangsbereich werden neu gestaltet, um ein umfangreiches Maßnahmenpaket abzuschließen, das darauf abzielt, einem Gebäude, das aufgrund seines Zwecks und seiner Lage nur schwer mit einer zu starken Überalterung zurechtkam, einen qualitativ hochwertigen und modernen Ausdruck zu verleihen.