Details zum Projekt

Allgemeine Umwidmung bestehender Volumen im Herzen von Genf

Ursprünglich hauptsächlich als Wohnhaus konzipiert, diente es auch als Hotel und Restaurant

Lage

Das Gebäude hat seit seiner Erbauung Anfang des 20. Jahrhunderts viele verschiedene Funktionen erfüllt. Es wurde ursprünglich als Wohnhaus konzipiert, diente aber auch als Hotel und Restaurant.

Der Eigentümer, die UEB (United European Bank), wollte das Gebäude renovieren und anpassen, indem er ein genaues Programm aufstellte, das auch die Suche nach neuen und diversifizierten Nutzungen beinhaltete.

Zu diesem Zweck umfassten die Ziele, die dem mit den Arbeiten beauftragten Generalunternehmer vorgegeben wurden, die Einrichtung von zwei Arkaden im Erdgeschoss und von Büros im ersten, zweiten und dritten Stock für die Nutzung durch den Bauherrn mit einer Computerverbindung zum Hauptgebäude der Bank am Quai des Bergues.

In den letzten vier Stockwerken wurden Wohnungen für das Personal eingerichtet, indem Wohnraum im bisher nicht genutzten Dachgeschoss geschaffen wurde. Die 8 „800 m3 SIA des Gebäudes ermöglichen eine Bruttogeschossfläche von 2“ 200 m2, die zu 35% der Verwaltung, zu 40% den Wohnungen, zu 10% den Geschäften und zu 15% den Gemeinschaftsräumen zugeordnet ist.

Projekt

Die Ausarbeitung des Projekts führte zu einer engen Abstimmung mit dem Amt für Denkmalpflege. Denn das Gebäude, das im Inventar aufgeführt ist, unterliegt der Kontrolle des Staates, der in Absprache mit den Eigentümern für den Fortbestand des gebauten Erbes sorgt.

So wurden bei der Erstellung des Projekts zahlreiche Anforderungen gestellt, insbesondere hinsichtlich der Erhaltung bestimmter Elemente wie Originalfenster, Schachttüren, eines Teils der Parkettböden und Rosetten oder Gesimse, die unter den abgehängten Decken verborgen sind.

Die Umsetzung des oben beschriebenen Programms bereitete den Verantwortlichen einige besondere Schwierigkeiten, da der Kunde zusätzliche Anforderungen stellte:

Die Bauarbeiten mussten so organisiert werden, dass die sechste Etage und das Dachgeschoss als Maisonettewohnungen ausgebaut werden konnten.

Alle Eingriffe in das Gebäude erforderten schwere Arbeiten, einschließlich einer teilweisen Restaurierung der Hauptstruktur mit einer neuen Betonplatte auf dem Untergeschoss.

Die gesamte Gebäudehülle wird ebenfalls erneuert, die ursprünglichen Fenster werden mit moderner Verglasung ausgestattet, Spenglerei und Bedachung werden komplett neu aufgebaut und die Fassade wird mit einem neuen Oberputz versehen.

In den Innenräumen wurde besonders auf Ausführungsdetails geachtet, um eine gute Wärme- und Schallisolierung zu gewährleisten. Die gesamte HLKSE-Technik wurde ersetzt und auf den heutigen Standard gebracht, ebenso wie der Aufzug, dessen Schacht und Kabine vollständig verglast sind.