Details zum Projekt

Eine Renovierung an einem besetzten Ort

Am Chemin de Grange-Canal 29 bis 37 in Cologny, einem Gebäude mit etwa 100 Wohnungen, die auf fünf Eingänge verteilt sind, lösten sich Marmorplatten von den Fassaden. Daher war eine Renovierung erforderlich.

Situation

Die verschiedenen Eigentümer mussten ein Renovierungsprojekt starten und die Arbeiten gleichzeitig nutzen, um die thermische Hülle des Gebäudes zu verbessern.

Programm

Die Hauptherausforderung dieses Projekts bestand darin, die Gebäudehülle eines Gebäudes zu renovieren, das drei verschiedenen Eigentümern gehörte. Diese mussten die notwendige Einigung finden, um die Renovierung unter beengten Verhältnissen durchzuführen und die Auswirkungen auf die Bewohner so gering wie möglich zu halten.

Umsetzung

Die Arbeiten erfolgten in drei Etappen. Zunächst wurden die Marmorfassaden abgenommen und die Karbonatisierung des Betons behandelt. Die Isolierung der Fassaden im zweiten Schritt wurde durch die Abdichtung der Attika ergänzt.

Was schließlich die Fensteröffnungen betrifft, wurden die vorhandenen Fenster durch Holz-Metall-Fenster mit Dreifachverglasung ersetzt, die vorhandenen Rollläden durch stapelbare Rollläden, Lamellenjalousien, Stoffjalousien und Fallarmmarkisen. Im Inneren wurden die neuen Fensterrahmen sowie Vorhanggalerien angebracht.

Technik

Zur Vereinfachung erfolgte die Stromversorgung der Jalousien über die Fassade. Im Dach wurden neue Rauchabzüge installiert.

Besondere Maßnahmen

Vor den Bauarbeiten war ein Großteil der Fassaden, die nur mit Marmor verkleidet waren, der Witterung ausgesetzt, wodurch der Beton und der Stahl beschädigt wurden. Eine umfangreiche Entkarbonisierung war notwendig, um die Bewehrung zu schützen und den Beton zu sanieren, bevor die Dämmung angebracht werden konnte.

Herausforderungen

Der Plan für die Einrichtung der Baustelle erwies sich als komplex in der Umsetzung. Die schmale, stark befahrene Zufahrtsstraße, die Notwendigkeit eines Durchgangs nur für Anwohner und eine geschützte Grünzone erzeugten hohe Kosten.

Durch verschiedene Besuche vor Ort, Termine mit den Behörden oder mit dem Bauingenieur und dem Gerüstbauer konnte der Bauplan geändert und das dedizierte Budget eingehalten werden.