Details zum Projekt

Ein Hauch von Neuem

Gegenüber dem Bahnhof in Nyon, an den Hausnummern 2 und 4 der Route de Saint-Cergue, befindet sich ein Gebäude mit vierzig Wohnungen, das etwa sechzig Jahre alt war und allmählich einige Alterserscheinungen zeigte.

Situation

Unter Nutzung der Möglichkeiten, die der Stadtteilplan bietet, wurde beschlossen, die Renovierungsarbeiten zu nutzen, um das Gebäude aufzustocken und zusätzliche Wohnungen zu schaffen, und zwar ohne die Bewohner zu zwingen, ihre Wohnungen zu verlassen.

Programm

Holz-Metall. Beim alten Teil zielte die Renovierung vor allem auf die Erneuerung der Fassade und der Fenster ab, während die Erweiterung eine Aufstockung um zwei Stockwerke vorsah, um acht Maisonette-Wohnungen zu schaffen.

Um die bestehende Struktur nicht zu überlasten, wurden die zusätzlichen Stockwerke durch eine Kombination aus Holz und Metall realisiert.

Diese leichtere Lösung ermöglichte es auch, die Unannehmlichkeiten der Bauarbeiten für die in ihren Wohnungen verbliebenen Bewohner so gering wie möglich zu halten.

Projekt

Verstärkung. Es wurde eine tragende Stahlkonstruktion mit einem Gewicht von neunzig Tonnen angebracht. Die Außenverkleidung besteht aus einem Holzgerüst.

Holz wurde auch für die Trennwände zwischen den einzelnen Wohnungen und für die Herstellung der Fußböden verwendet. Die acht neuen, aufgestockten Wohnungen werden mit Gas beheizt und verfügen über eine einflutige Belüftung.

Das Warmwasser wird durch eine Sonnenkollektoranlage auf dem Flachdach des Aufstockers vorgewärmt.

Trotz aller gewichtsbezogenen Vorsichtsmaßnahmen waren Maßnahmen zur Bodenverfestigung erforderlich: Diese Verfestigung bestand darin, dass unter die Fundamente Expansionsharz injiziert wurde, um die Tragfähigkeit des Bodens zu erhöhen.

Herausforderungen

Die Bauarbeiten erstreckten sich über anderthalb Jahre und fanden mitten in der Stadt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs statt. Die Mieter sollten in ihren Wohnungen bleiben, und es galt, die Belästigungen sowohl innerhalb als auch am Rande des Gebäudes auf ein Minimum zu beschränken. Das As de Pique präsentiert sich mit einer gelungenen, gut integrierten Aufstockung und einem modern anmutenden Gebäude.